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Beitrag  Dreamer am So Dez 06, 2009 2:53 pm

Also...auf ein neues....











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Re: Witzige Weihnachtsbilder...

Beitrag  lizzie am So Dez 06, 2009 7:01 pm

ok auf ein neues happy x-mas






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Re: Witzige Weihnachtsbilder...

Beitrag  lizzie am So Dez 06, 2009 7:17 pm




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Re: Witzige Weihnachtsbilder...

Beitrag  rike am So Dez 06, 2009 10:14 pm

Laughing leider sind die einen Bilder arg klein ..
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Re: Witzige Weihnachtsbilder...

Beitrag  Dreamer am Mo Dez 07, 2009 8:19 pm

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Re: Witzige Weihnachtsbilder...

Beitrag  rike am Mi Dez 09, 2009 8:30 pm

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Re: Witzige Weihnachtsbilder...

Beitrag  Dreamer am Mi Dez 09, 2009 8:36 pm

Der sieht ja cool aus....Afrolook in weiß Razz
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verrückte weihnacht

Beitrag  lizzie am Do Dez 10, 2009 9:37 pm

Weihnachten kommt immer so überraschend und plötzlich

(Autor unbekannt)





Status: Wie Weihnachten 2002 im Internet gezeigt hat, heißt das Weihnachten 2003 nicht mehr Weihnachten, sondern X-mas, also muss der Weihnachtsmann auch X-man sein! Da X-mas 2003 quasi schon vor der Tür steht, war es spätestens ab März höchste Zeit, mit der Weihnachtsvorbereitung zu beginnen – Verzeihung: das diesjährige Weihnachts-Roll-Out zu starten und die Christmas-Mailing-Aktion just in Time vorzubereiten. Hinweis: Die Kick-Off-Veranstaltung (früher 1. Advent) für die diesjährige SANCROS (SANta Claus Road Show) findet bereits am 29. November statt. Daher wurde das offizielle Come-Together des Organizing Committees unter Vorsitz des CIO (Christmas Illumination Officer) schon am 6. Januar 2003 abgehalten.

Erstmals haben wir ein Projektstaus-Meeting vorgeschaltet, bei dem eine in Workshops entwickelte „To-Do-Liste“ und einheitliche Job Descriptions erstellt wurden. Dadurch sollen klare Verantwortungsbereiche, eine powervolle Performance des Kundenevents und optimierte Geschenk-Allokation geschaffen werden, was wiederum den Service Level erhöht und außerdem hilft, „X-mas“ als Brandname global zu implementieren. Dieses Meeting diente zugleich dazu, mit dem Co-Head Global Christmas Markets (Knecht Ruprecht) die Ablauf-Organisation abzustimmen, die Geschenk-Distribution an die zuständigen Private-Schenking-Centers sicherzustellen und die Zielgruppen klar zu definieren. Erstmals sollen auch so genannte Geschenk-Units über das Internet angeboten werden.

Die Service-Provider (Engel, Elfen und Rentiere) wurden bereits via Conference Call virtuell informiert und die Core-Competences vergeben. Ein Bündel von Incentives und ein separater Team-Building-Event an geeigneter Location sollen den Motivationslevel erhöhen und gleichzeitig helfen, eine einheitliche Corporate Culture samt Identity zu entwickeln. Der Vorschlag, jedem Engel einen Coach zur Seite zu stellen, wurde aus Budgetgründen zunächst gecancelt. Stattdessen wurde auf einer zusätzlichen Client Management Conference beschlossen, in einem Testbezirk als Pilotprojekt eine Hotline (0,35 Ct/Minute) für kurzfristige Weihnachtswünsche einzurichten, um den Added Value für die Beschenkten zu erhöhen.

Durch ein ausgeklügeltes Management Information System (MISt) ist auch Benchmark-orientiertes Controlling für jedes Private-Schenking-Center möglich. Nachdem ein neues Literatur-Konzept und das Layout-Format von externen Consultants definiert wurde, konnte auch schon das diesjährige Goldene Buch (Golden Book Release 00.1) erstellt werden. Es erscheint als Flyer, ergänzt um ein Leaflet und einen Newsletter für das laufende Updating. Hochauflagige Low-cost-Giveaways dienen zudem als Teaser und flankierende Marketingmaßnahme. Ferner wurde durch intensives Brainstorming ein Konsens über das Mission Statement gefunden. Es lautet: „Lets Keep the Candles Burning“ und ersetzt das bisherige „Frohe Weihnachten“. Santa Claus hatte zwar anfangs Bedenken angesichts des Corporate-Redesigns, akzeptierte aber letztlich den progressiven Consulting-Ansatz und würdigte das Know-how seiner Investor-Relations-Manager.



In diesem Sinne noch erfolgreiche X-mas Preparation für das Jahr 2003
santa santa santa santa rendeer santa
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Re: Witzige Weihnachtsbilder...

Beitrag  Dreamer am Do Dez 10, 2009 9:40 pm

Oh...das ist eine gute Idee!!!!
Lustige Weihnachtsgeschichten....


– Weihnachten im Supermarkt
Mittwoch; 11. Oktober:
Schönster Altweibersommer – Noch einmal Menschen in T-Shirt und Sandalen in den Straßencafes und Biergärten. Bisher keine besonderen Vorkommnisse in der Schloßstraße.
Dann plötzlich um 10:47 Uhr kommt der Befehl von Aldi-Geschäftsführer Erich B.: “5 Paletten Lebkuchen und Spekulatius in den Eingangsbereich!”
Von nun an überschlagen sich die Ereignisse. Zunächst reagiert Minimal-Geschäftsführer Martin O. eher halbherzig mit einem erweiterten Kerzensortiment und Marzipankartoffeln an der Kasse.
15:07 Uhr: Edeka-Marktleiter Wilhelm T. hat die Mittagspause genutzt und operiert mit Lametta und Tannengrün in der Wurstauslage.
16:02 Uhr: Die Filialen von Penny und Lidl bekommen Kenntnis von der Offensive, können aber aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht gegenhalten und fordern ein Weihnachtsstillstandsabkommen bis zum 20.Oktober. Die Gespräche bleiben ohne Ergebnis.
Donnerstag; 12. Oktober:
07:30 Uhr: Im Eingangsbereich von Karstadt bezieht überraschend ein Esel mit Rentierschlitten Stellung, während 2 Weihnachtsmänner vom studentischen Nikolausdienst vorbeihastende Schulkinder zu ihren Weihnachtswünschen verhören. Zeitgleich erstrahlt die Kaufhausfassade im gleißenden Schein von 260.000 Elektrokerzen. Die geschockte Konkurrenz kann zunächst nur ohnmächtig zuschauen. Immerhin haben jetzt auch HL, Kaufhof und Minimal den Ernst der Lage erkannt.
Freitag; 13.Oktober:
09:00 Uhr: Edeka setzt Krippenfiguren ins Gemüse.
09:12 Uhr: Minimal kontert mit massivem Einsatz von Rauschgoldengeln im Tiefkühlregal.
10:05 Uhr: Bei Lidl verirren sich dutzende Kunden in einem Wald von Weihnachtsbäumen.
12:00 Uhr: Neue Dienstanweisung bei Kaufhof: An der Käsetheke wird mit sofortiger Wirkung ein “Frohes Fest” gewünscht. Die Schlemmerabteilung von HL kündigt für den Nachmittag Vergeltungsmaßnahmen an.
Samstag; 14. Oktober:
07:00 Uhr: Karstadt schaufelt Kunstschnee in die Schaufenster.
08:00 Uhr: In einer eilig einberufenen Krisenversammlung fordert der aufgebrachte Penny-Geschäftsführer Walter T. von seinen Mitarbeitern lautstark:”Weihnachten bis zum Äußersten” und verfügt den pausenlosen Einsatz der von der Konkurrenz gefürchteten CD: “Weihnachten mit Mirrelle Matthieu” über Deckenlautsprecher. Der Nachmittag bleibt ansonsten ruhig.
Montag; 16. Oktober:
08:00 Uhr: Anwohner der Schloßstraße versuchen mit Hilfe einer einstweiligen Verfügung die nun von HL angedrohte Musikoffensive “Heiligabend mit den Flippers” zu stoppen.
09:14 Uhr: Ein Aldi-Sattelschlepper mit Pfeffernüssen rammt den Posaunenchor “Adveniat”, der gerade vor Karstadt zum großen Weihnachtsoratorium ansetzen wollte.
09:30 Uhr: Aldi dementiert. Es habe sich bei der Ladung nicht um Pfeffernüsse, sondern Christbaumkugeln gehandelt.
18:00 Uhr: In der Stadt kommt es kurzfristig zu ersten Engpässen in der Stromversorgung als der von Tengelmann beauftragte Rentner Erwin Z. mit seinem Flak-Scheinwerfer Marke “Varta Volkssturm” den Stern von Bethlehem an den Himmel zeichnet.
Dienstag; 17. Oktober:
Die Fronten verhärten sich; die Strategien werden zunehmend aggressiver.
10:37 Uhr: Auf einem Polizeirevier meldet sich die Diabetikerin Anna K. und gibt zu Protokoll, sie sei soeben auf dem Kaufhof-Parkplatz zum Verzehr von Glühwein und Christstollen gezwungen worden. Die Beamten sind ratlos.
12:00 Uhr: Seit gut einer halben Stunde beschießen Karstadt, Edeka und Minimal die Einkaufszone mit Schneekanonen. Das Ordnungsamt mahnt die Räum- und Streupflicht an. Umsonst!
14:30 Uhr: Teile des Stadtbezirks sind unpassierbar. Eine Hubschrauberstaffel des Bundesgrenzschutzes beginnt mit der Bergung von Eingeschlossenen…Menschen wie Du und ich, die nur mal in der schönen Herbstsonne bummeln wollten.
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Re: Witzige Weihnachtsbilder...

Beitrag  lizzie am Do Dez 10, 2009 9:47 pm

wunderschön wie aus dem leben gegriffen
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Re: Witzige Weihnachtsbilder...

Beitrag  Dreamer am Do Dez 10, 2009 9:51 pm

Deine Geschichte war auch sehr lustig...da wird einem so richtig bewußt wie der Anglizismus
unser Leben und Sprache beeinflußt hat, wie Weihnachten vermarktet wird.... und das magische der Weihnacht scheint irgendwie dahin
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Re: Witzige Weihnachtsbilder...

Beitrag  lizzie am Do Dez 10, 2009 10:05 pm

scheint aber nur, lauf durch die stadt und schau in kinderaugen und in die augen der mütter und väter wenn sie ihre strahlenden kinder ansehen, da findest du weihnachten wie es war ,das fest des glückes und der heimlichkeiten, des warmen kerzenlichtes und dem glanz und manchmal sitzt irgendwo eine alte dame die lächelt und schmunzelt und du kannst sicher sein das sie an ihr weihnachten als kind oder an die strahlenden augen der kinder denkt.
esist noch da ,nur nicht mehr so offen sondern versteckt ,aber da ist es und sterben ,sterben wird es erst wenn es keine strahlenden glänzenden kinderaugen gibt, keinekinder mehr die heimlich an schränke gehn und ganz lie und brav sind ,wenigstens 1 tag vor heiligabend ,
es ist wie in der unendlichen geschichte ,exestiert noch ein kleines sandkorn voller weihnachtsfreude ,wird es wachsen wenn man die freude zulässt.
in diesem sinn, lasst es zu , glaubt daran, dann wird es so schön wie es immer war ,schön, glänzend, heimelich voller liebe und wunderbar.
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Re: Witzige Weihnachtsbilder...

Beitrag  Dreamer am Do Dez 10, 2009 10:11 pm

Seufz....Lizzy...du bist ...naja....du bist einfach... ich weiß nicht wie ich es sagen soll...
du gibst mir irgendwie innere Ruhe und Zuversicht.
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Re: Witzige Weihnachtsbilder...

Beitrag  lizzie am Do Dez 10, 2009 10:21 pm

ach was , es ist alles oder zumindestens das meiste nicht so schlimm wie es aussieht , man muss halt suchen um das leben, die liebe weihnachten freundschaft usw. zu finden aber weg ,weg sind es nie halt nur gut versteckt, aber das ist gut ,was versteckt ist , bleibt immer weil nur die es finden die es ehren und auch schätzen und bewahren, die anderen machen sich keine mühe es zu suchen.
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wie die 3 weisen das jesukind besuchten

Beitrag  lizzie am Do Dez 10, 2009 10:37 pm

Wie die drei Waisen aus dem Morgenlande es allen Schwierigkeiten zum Trotze doch noch rechtzeitig bis zum Stall in Bethlehem schafften
eingesandt von Sybille Mertens

Die fetten Kamele jaulten gequält auf, und der Galoppometer zitterte bedenklich um die 60-Meile-Marke. Quietschend gingen die hellbraunen Trampeltiere in die Steilkurve der Wüstenpiste.
"Balthasar", mahnte Kaspar, der auf dem zweiten Kamel saß, zum x-ten Male den Vorreiter, "gib mehr Stoff. Wir schaffen's sonst nie! Das wird ein Riesenreinfall!"
Balthasar grinste müde und preßte den Treibschenkel fester in die Weichen seines Reittieres. "Hast wohl schiß, Alter, was?"
"Mann", erwiderte Kaspar, "das hat doch nix mit Schiß zu tun. Ist nur 'ne Überlebensfrage. Ich möchte gern in die biblische Weihnachtsgeschichte eingehen. Er ist jetzt ganz dicht vor uns. Siehst du ihn?"
Er deutete auf den blendend blauen zuckenden Stern, der groß jenseits des Grenzübergangs zu sehen war.
"Seh' ich doch locker ohne Pupille", erklärte Balthasar und gab seinem Kamel so heftig die Peitsche, daß dieses mitten im Galopp einen ungetümen Satz macht, der Balthasar fast aus den Höckern gehauen hätte.
Melchior, der Schlußmann der kleinen Karawane, sagte gar nichts, obwohl er genauso wie Kaspar dachte, sondern keuchte nur schwer. Der lange Ritt nahm ihn körperlich mit.
Nur wenige Stadien vor ihnen und etwa 120 Klafter tiefer leuchteten zahlreiche Lichter in der Dunkelheit. Vor einer knappen halben Stunde bereits hatten sie die beiden Schilder mit den Hinweisen "Noch 15 Meilen bis Bethlehem" und "Zum Toten Meer rechts einordnen" passiert.
Unumstößliche Tatsache war, daß die Zeit drängte. Den Vorhersagen und ihren eigenen, gemeinhin recht zuverlässigen Berechnungen nach, mußte es jeden Augenblick passieren. Ein Indiz dafür war, daß der blendend blaue Stern intensiver zuckte und pulste, gerade so, als litte er unter himmlischen Wehen und sei kurz vorm Kreißen.
Unvermittelt sahen sich die drei Weisen, die interessanterweise auch noch Waisen waren - was sinnigerweise nicht überliefert wurde -, nach dem Überreiten einer Wanderdüne mit einem Meer lodernder Fackeln konfrontiert, die drei gewaltigen, gesenkte Schlagbäume, eine ebensolche Anzahl von Wachhäuschen sowie eine daneben befindliche Wachstation erleuchteten.
"Willkommen in der Zählstadt Bethlehem, Kreis Judäa!" stand da in lateinischen und hebräischen Buchstaben auf einem Schild. Und auf einem anderen: "Achtung! Noch zwei Stadien bis zur Grenze! Ausweispapyri bereithalten!"
Der Andrang der Menschenmassen an Schlagbäumen und Wachstation war unglaublich. Ein akustischen Gewölk von Geschrei, Gewieher, Gejaule, Gesumm und Gebrumm empfing die drei herangaloppierenden Weisen.
Ohne Vorankündigung zügelte Balthasar sein Kamel. In letzter Sekunde nur konnten Kaspar und Melchior ein Aufreiten verhindern, indem sie seitlich auswichen.
Die beiden fluchten unschön und schauten ihren Vorreiter vorwurfsvoll fragend an.
"Da kommen wir doch nie durch! Machen wir lieber kehrt!" meinte Balthasar resignierend, was überhaupt nicht zu seiner Art paßte.
"Wieso?" wollte Melchior wissen.
"Na, sieh dir doch mal die Warteschlange an!" Balthasar deutete auf den rechten Schlagbaum, neben dem das Schild "Morgenländer hier einreiten!" stand, und die davor befindliche Schlange. "Bis wir abgefertigt sind, ist alles vorbei!"
"Oh, ja", meinte Melchior betrübt und senkte zerknirscht sein turbangekröntes Haupt. "Das hätten wir natürlich vorhersehen müssen."
"Ich hab's vorhergesehen", erklärte Kaspar beschwichtigend, "und deshalb Vorsorge getroffen. Laßt mich nur machen."
Er griff in eine seiner Satteltaschen und entnahm ihr drei große Umhängeschilder, auf denen in Hebräisch und Lateinisch "VIP" geschrieben stand. Zwei davon reichte er seinen Begleitern. "Hängt sie euch um."
Balthasar und Melchior wechselten einen erstaunten Blick, befolgten aber Kaspars Anweisungen, der sich nunmehr an die Spitze der kleinen Karawane setzte und auf besagten Schlagbaum zutrabte.
Im Vorbeireiten sahen die drei, daß die Warteschlange an dem mit "Römer hier einreiten" beschilderten Durchlaß am kürzesten, die an dem mit "Judäer hier einreiten" markierten am längsten war.
Die Massen wichen zunächst mürrisch und erbost, dann aber ehrfurchtsvoll beiseite, als sie erkannten, was auf den Schildern der drei Weisen stand, die an ihnen vorbeidrängten.
"Heil, Augustus! Halt!" brüllte der römische Legionär neben dem Schlagbaum und hob drohend seinen Speer. "Vordrängeln gibt's nicht! Stellt Euch an, wie alle anderen auch!"
Kaspar deutete mit gewichtiger Miene auf sein "VIP" Schild. "Heil, Augustus! Könnt Ihr nicht lesen, guter Mann?" fragte er.
"Natürlich", erwiderte der Angesprochene gekränkt, doch zugleich sichtlich beeindruckt. "Das muß ich wohl übersehen haben. Verzeiht."
"Schon gut, schon gut". Kaspar winkte ab. "Dürfen wir passieren?"
"Die Formalitäten müßt Ihr schon über Euch ergehen lassen, edle VIP-Herren", erwiderte der Legionär nunmehr freundlicherer Miene. "Habt Ihr die Papyri zur Hand? Welches ist der zweck Eures Besuches? Seid Ihr beruflich oder als Touristen hier? Habt Ihr anmeldepflichtige Waren bei Euch?" Er schaute die drei Weisen fragend an.
Die reichten ihm zunächst ihre Ausweispapyri.
"Ah", meinte der Legionär, nachdem er einen kurzen Blich darauf geworfen hatte, "interessant. Bei Euch allen ist die Berufsbezeichnung "Weiser aus dem Morgenlande" eingetragen". Er musterte die drei plötzlich unterwürfig. "Seid Ihr etwa diese berühmten Wahrsager...?" Er beendete den Satz nicht, sondern geriet ins Sinnen.
"Aber gewiß doch, guter Mann", sagte Balthasar ungeduldig. "Es steht ja da. Nun laßt uns endlich passieren. Wir sind in Eile!"
Der Legionär reichte ihnen langsam die Papyri zurück und stützte sich auf seinen Speer "Ihr wißt gewiß, edle Herren", meinte er dann. "daß - VIP hin, VIP her - hier Rom das Sagen hat. Ich muß also auf der Einhaltung der Einreiseformalitäten bestehen."
"Na schön", erklärte Kaspar. "Zweck unseres Besuches ist die Anbetung eines Kindes mit gleichzeitiger Übergabe von Geschenken. Woraus sich wohl von selbst ergibt, daß wir aus beruflichen Gründen hier sind. Und anmeldepflichtige Waren haben wir nicht. Genügt das als Auskunft?"
"Geschenke?" Der Legionär runzelte die Stirn. "Und doch keine anmeldepflichtigen Waren? Hmm!" Er lehnte seinen Speer ans Wachhäuschen, nahm den Helm ab und kratzte sich ebenso verunsichert wie verlegen den Schädel.
"Wenn Ihr's genau wissen wollt", meldete sich ungehalten Balthasar, der wieder ganz der alte war, zu Worte, "wir führen nur die üblichen zollfreien Mengen von Weihrauch, Myrrhe und Gold mit. Überzeugt Euch doch selbst, wenn Ihr uns nicht glaubt! Macht schon, denn sonst werden wir bei Eurem Vorgesetzten eine Beschwerde einreichen, die Euch ein halbes Jahr Galeere einbringen kann, wie Ihr Euch wohl denken könnt".
Der Legionär verneigte sich und griff zur Kurbel des Schlagbaums um diesen hochzudrehen.
"Verzeiht, verzeiht, edle Herren! Natürlich dürft Ihr passieren!" rief er. "Ich dachte nur, daß Ihr, da Ihr so weise seid, einem bescheiden besoldeten Legionär einen heißen Tip geben könntet"; fügte er hinzu und sah die drei Weisen fast flehentlich bittend an, die ihre Kamele zu treiben begannen.
"Was für ein Tip?" fragte Melchior, der sich wieder ans Ende der kleinen Karawane gesetzt hatte, in einem aufwallenden Gefühl von Mitleid für den römischen Besatzer.
"Ich wüßte gern die Lottozahlen der Weihnachtsausspielung", sagte der Legionär. "Wenn ich sechs Richtige hätte, könnte ich endlich in Pension gehen. Am Tag vor Heiligabend ist Annahmeschluß".
Melchior hielt sein Kamel an. "Wenn's weiter nichts ist." Er schaute zu dem blendend blauen zuckenden Stern hinüber, der jetzt über einem abbruchreifen Stall verweilte, und schloß kurz die Augen. "Die sechs Gewinnzahlen für Euch zum Mitschreiben", meinte Melchior dann gönnerhaft und fuhr fort: "Sieben, acht, neun, zehn, zwölf, vierundzwanzig. Und die Zusatzzahl ist Null."
"Ich danke Euch, edler Herr", jauchzte der Legionär, der die Zahlen eifrig notiert hatte, überschwenglich, dieweil Melchior seinem Kamel die Sporen gab. "Das werde ich Euch nie vergessen!"
"Melchior!!!" brüllten Kaspar und Balthasar, die schon weitergeritten waren, unisono, "Nun komm endlich!"
"Ich komme ja schon", rief Melchior ihnen zu." Und an den Legionär gewandt sagte der im Angalopp: "Dankt mir lieber nicht, guter Mann. Annahmeschluß war nämlich gestern. Heute ist Heiligabend!"

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weihnachten auf denglisch

Beitrag  lizzie am Do Dez 10, 2009 10:43 pm

santa santa santa

The Weihnachts-Poem
When the last Kalender-sheets
flattern through the Winter-streets
and Decemberwind is blowing,
then is everybody knowing
that it is not allzuweit:
she does come, the Weihnachtszeit.
All the Menschen, Leute, people
flippen out of ihrem Stübel
run to Kaufhof,Aldi, Mess
make Konsum and business.
Kaufen this and jenes Dings
and the churchturmglocke rings!
Manche holen sich a Tännchen.
When this brennt, they cry: 'Attention!'
Rufen for the Feuerwehr:
'Please come quick and rescue here!'
Goes the Tännchen up in Rauch
they are standing on the Schlauch.
In the kitchen of the house
mother makes the Christmasschmaus.
She is working, schufting, bakes,
hit is now her Yoghurtkeks.
And the Opa says as tester:
'We are killed bis zu Sylvester.
' Then he fills the last Glas Wein,
yes, this is the Christmastime.
Day by day does so vergang,
and the holy night does come.
You can think,you can remember,
this is immer in December.
Then the childrenlein are coming
candle-wachs is abwärts running
Bing of Crosby Christmas sings
while the Towerglocke rings
and the angles look so fine
Weil,this is the Weihnachtstime.
Baby-eyes are big and rund,
the family feels kerngesund,
when unterm Baum is hocking -
really nothing can them shocking.
They are happy,are so fine,
this happens in Christmastime.
The animals all in the house,
the Hund, the Katz, the bird,the mouse,
are turning round the Weihnachtstree
weil they find Kittekat and Schappi
in the Geschenkkarton von Pappi.
The family begins to sing
and wieder does a Glöckchen ring.
Zum Song vom grünen Tannenbaum
die Tränen rennen down and down -
bis the mother plötzlich flennt:
'Die Gans im Ofen ist verbrennt!'
because her nose is very fine
wie jedes Jahr zur Christmastime.

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ein weihnachtslink

Beitrag  lizzie am Do Dez 10, 2009 10:48 pm

hier ist ein link ,mit allerlei zu weihnchten
gedichte, weihnachtsmärket und vieles mehr .
der lohnt sich


http://www.familie-hauenstein.de/links/weihnachten/start.htm



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Re: Witzige Weihnachtsbilder...

Beitrag  rike am Mo Dez 14, 2009 9:08 am

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Re: Witzige Weihnachtsbilder...

Beitrag  Kisu am So Dez 20, 2009 12:17 am

SCHNEEEEE

Hab ich schon erwähnt, dass ich Schnee und Winter liebe?? Wink Auch wenn ich krank bin, mich hats heute nicht mehr im Haus gehalten...hab mich warm eingepackt und ab nach draußen mit meinen Nichten im Schnee spielen...das war nicht sonderlich förderlich für meine Genesung, aber das ist mir egal, ich liebe Schnee I love you I love you

Hier ein paar lustige Cartoons zu Weihnachten und Neujahr Laughing















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Re: Witzige Weihnachtsbilder...

Beitrag  lizzie am So Dez 20, 2009 12:21 am

das ist so süss danke irina I love you
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Re: Witzige Weihnachtsbilder...

Beitrag  Kisu am So Dez 20, 2009 12:24 am

Bitte, gerngeschehen, ist einer meiner Lieblingscartoons I love you
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Re: Witzige Weihnachtsbilder...

Beitrag  Dreamer am So Dez 27, 2009 12:20 am

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Re: Witzige Weihnachtsbilder...

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