Bewegt noch immer: Michael Jackson

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Re: Bewegt noch immer: Michael Jackson

Beitrag  brihof am Mi März 27, 2013 1:27 am

Hi Ihr Lieben,
hab gerade diesen tollen Artikel von Joe Vogel im all4michael-Blog gefunden, den ich Euch nicht vorenthalten möchte.
Er beschreibt aus meiner Sicht sehr eindrucksvoll die lebenslange Verunglimpfung Michael's durch den Boulevard, die unzähligen Schmarotzer, Lügner und Neider und die globale Intoleranz ihm gegenüber und den Schmerz, den er dabei empfunden hat.
Dieser Artikel hat mich sehr berührt, auch wenn alles was beschrieben wird bekannt ist. Aber bitte - lest selbst:

Bin ich das Biest, das du dir vorstellst? Der kulturelle Missbrauch Michael Jacksons (von Joe Vogel)

Übersetzung des Artikels:

Am I the Beast You Visualized?: The Cultural Abuse of Michael Jackson – Von Joe Vogel

http://voiceseducation.org/content/am-i-beast-you-visualized-cultural-abuse-michael-jackson

Dieser Artikel wurde im November 2011 geschrieben/veröffentlicht, während dem Prozess von Murray. Im April beginnt Katherine Jacksons Prozess gegen AEG – Auch die Inhalte dieses Artikels werden dann wieder ganz aktuell….

…………………………………………………

In den letzten Wochen haben wir ständig gehört, dass es nicht Michael Jackson ist, der vor Gericht steht, sondern Conrad Murray. Aber wir wissen natürlich, wie die Wirklichkeit aussieht. Das hier ist der „Prozess über Michael Jacksons Tod“. Er ist, wie es immer schon war, die Hauptfigur, das aufreizende Schauspiel. Es ist Michael Jackson, der unter dem Mikroskop liegt, während wir, wieder einmal, neugierig in seinem Haus, seinen Krankenakten und seinem Körper herumschnüffeln. Und nun, da das Publikum nach Jacksons Tod größtenteils verständnisvoller geworden ist, bleibt er doch das Objekt endloser Untersuchungen und Beurteilungen.

Spielt das denn noch eine Rolle, jetzt, da der Mensch selbst den Missbrauch nicht mehr spüren kann? Sollte es den Durchschnittsmenschen kümmern, ob eine „Berühmtheit“ wie Jackson herzlos gering schätzend behandelt wird? Projekte wie „Voices“, deren „Words and Violance“-Serie die verstörende Flugbahn unseres gesellschaftlichen Diskurs hervorhebt, sagt JA. Worte sind von Belang. Egal auf wen sie abzielen. Worte können, wie wir erst kürzlich bei jugendlichem Mobbing und Selbstmorden miterlebt haben, zu verheerenden dramatischen Ausgängen führen.

Genauso können sie auch benutzt werden, um zu beflügeln und zu heilen.



Michael Jackson wusste das. 1988 schloss er mit dem AIDS-Opfer Ryan White, einem Jungen aus Kokomo, Indiana, Freundschaft. White war aufgrund unaufhörlicher verbaler Attacken und Gewaltandrohungen gezwungen worden, die Schule zu verlassen. Jackson gab ihm, so White, das Gefühl, „normal“ zu sein. „Michael interessierte es nicht, welcher Rasse du angehörtest, welche Hautfarbe du hattest oder welche Behinderung“, erinnert sich Ryan Whites Mutter Jeanne. „Er liebte einfach alle Kinder.“
White ist einer von Tausenden von „Außenseitern“, denen Jackson sich zuwandte, mit denen er Freundschaft schloss und denen er mit Liebenswürdigkeit begegnete. Er identifizierte sich mit ihnen. Er verstand ihren Schmerz und ihre Einsamkeit. Er hatte Mitgefühl mit ihrem Kampf, in einer Welt zu leben, die sich weigerte, sie so, wie sie waren, anzunehmen, ob nun wegen einer Krankheit, ihrer physischen Erscheinung, ihrer Rasse, ihrer sexuellen Orientierung oder aus anderen Gründen.

Schon als Junge besaß Jackson dieses Einfühlungsvermögen. Hört euch den Song „Ben“ an. In der Art, wie Jackson den Song abliefert, finden sich aufrichtiger Schmerz und Mitgefühl (Sie sehen dich nicht so, wie ich dich sehe/ Ich wünschte, sie würden es versuchen). Den Song kann man als eine der ersten künstlerischen Stellungnahmen Jacksons ansehen, gesungen im Namen all derer, die ins Abseits gedrängt und missverstanden werden. Viele weitere sollten folgen.

Jacksons Außenseiterrolle begann schon während seiner Kindheit (da es nie eine Zeit gab, in der er sich als „normal“ empfand und auch nie eine Zeit, in der er so wahrgenommen wurde). Doch die Heftigkeit der Feindseligkeiten, die ihm durch sein „Anderssein“ entgegenschlugen, wurde mit der Zeit immer stärker. David Yuan behauptete in seinem 1996 geschriebenen Essay „Der berühmte Freak: Michael Jacksons grotesker Ruhm“, dass Michael Jackson der festgelegte Freak unserer Zeit sei. Keine andere öffentliche Person der Welt rief einen derartigen Level an Lächerlichmachen, extremster Musterung und „Hyper-Infrage-stellen“ hervor. Bereits 1985 wurde Jackson von der Klatschpresse als „Wako Jacko“ bezeichnet, einer Bezeichnung, die er hasste. In der Presse wurde er stets mit „bizarr“, „verrückt“ und „exzentrisch“ beschrieben. Tatsächlich wurde kaum etwas, was er Mitte der 80er sagte oder tat von den Medien anders bezeichnet.

Jackson wurde ununterbrochen wegen seiner Vitiligo-Erkrankung verspottet, von der die meisten Leute glaubten, er habe diese Krankheit nicht wirklich, bis sie schließlich im Obduktionsbericht definitiv bestätigt wurde. Er wurde wegen seiner Liebe zu Tieren, seiner Liebe zu Kindern und seiner Liebe zu unserem Planeten verspottet. Er wurde wegen seiner Ehen, seiner Kinder und seiner Neverland-Ranch verspottet. Man machte sich über seine Sexualität, seine Stimme und sein kindliches Verhalten lustig. Selbst bei Rezensionen über seine Musik konnte man nicht widerstehen, Pseudo-Psychoanalysen und persönlichen Beleidigungen den meisten Platz einzuräumen. Kann es einen Zweifel daran geben, dass diese Behandlung durch die Medien und die Kultur größtenteils missbräuchlich war?

Das Opfer dieser unmenschlichen Angriffe fühlte sich ganz sicher so. Hört euch die Texte seiner Songs an. In „Tabloid Junkie“ beschreibt er die Medien als „Parasiten“, die ihm das Leben aussaugen, während sie die allgemeine Öffentlichkeit mit stetigen Dosen von Sensationsmache betäuben und verwirren. In „Stranger In Moscow“ ist er ein Künstler im Exil, der von seinem eigenen Land, in dem er geboren wurde, aufgezehrt und wieder ausgespuckt wird. „Ich lief im Regen herum“, singt er in der Rolle eines einsamen Vagabunden, „hinter Masken/ fühle mich, als sei ich wahnsinnig“.

In „Scream“ ist er es leid, herum geschubst zu werden, er fleht: „Oh Bruder, bitte hab Gnade, denn ich halte es nicht mehr aus.“ Der Song dient jedoch auch als Medium von Stärke und Entschlossenheit (Treten sie mich nieder, muss ich wieder aufstehen). Michael und seine Schwester Janet liefern einen heftigen Schlag gegen das System, das sie sehr richtig als korrupt und ungerecht ansehen. In einem Vers singt Janet „Ihr betreibt einen Ausverkauf von Seelen und ich mache mir Gedanken um meine.“ Es ist ein herausfordernder Song darüber, sich gegen Grausamkeiten zur Wehr zu setzen, auch wenn der Schmerz und die Empörung so tief sind, dass sie nur in einem Schrei ausgedrückt werden können, der tief aus der Kehle kommt.



In zahlreichen Songs benutzt Jackson die Musik gleichsam als gebündelten Aufschrei all derer, die schlecht behandelt werden. In „They Don’t Care About Us“ legt er Zeugnis ab für all jene, die erniedrigt und ihrer Bürgerrechte beraubt wurden. „Sagt, was wurde aus meinen Rechten, bin ich unsichtbar, nur weil ihr mich ignoriert?“, singt er dort. In „Little Susie“ richtet er die Aufmerksamkeit auf die Not der Vernachlässigten und Verlassenen, indem er die Geschichte eines Mädchens erzählt, dessen Gabe unbemerkt bleibt, bis es tot am Fuße der Treppe ihres Hauses gefunden wird. („Hebt sie ganz vorsichtig hoch“, singt Jackson, „Blut ist in ihrem Haar“). Der „Earth Song“ liefert eine epische Wehklage im Namen unseres Planeten und seiner verwundbaren Einwohner (repräsentiert durch die leidenschaftlichen Ausrufe des Chors: Was wird aus uns?). Durch solche Songs (wie auch durch sein ganzes Leben und seine ganze Persönlichkeit) wurde Jackson zu einer Art globalem Repräsentanten der „Anderen“.
Die Massenmedien jedoch hielten nie sonderlich viel von Jacksons „Anderssein“, genauso wie sie nie viel von den „Anderen“ hielten, von denen er in seinen Songs sprach. Sie fanden wohl eher eine einfache, profitable Geschichte – Jackson als exzentrischer „Freak“ – und an dieser Geschichte hielten sie nahezu 30 Jahre fest und sie erhöhten stets und ständig ihren Einsatz.

Die fesselndste Reaktion Jacksons auf die öffentliche Wahrnehmung von ihm kommt wahrscheinlich in diesen drei Songs zum Ausdruck: „Ghosts“, „Is It Scary“ und „Threatened“. Hier hält Jackson der Gesellschaft den Spiegel vor, die ihn verachtet und er verlangt von ihr, in ihr eigenes groteskes Spiegelbild zu blicken. „Erschreckt dich das?“, fragt er. Die Songs, mit den sie begleitenden bildlichen Darstellungen, sind nicht nur extrem selbstbewusst, sie demonstrieren auch sein sehr scharfsinniges Verständnis der giftigen Mächte, die ihn umgeben und jagen.

In dem Kurzfilm „Ghosts“ verhöhnt der Bürgermeister (eine konservative Autoritätsperson, inspiriert von DA Tom Sneddon) von „Normal Valley“ Jacksons Charakter: „Freaky Boy! Freak! Zirkusfreak!“ Interessanterweise ist es Jackson selbst, maskiert als Bürgermeister, der diese Worte sagt und man kann spüren, wie sehr er sie verinnerlicht hat. Es sind Beleidigungen, die beschmutzen und demütigen sollen (was sicher 1993 und 2005 auch der Zweck der Jagd auf Jackson war). Für den Bürgermeister ist Jacksons Anwesenheit in der Gemeinde nicht zu tolerieren. Es ist nicht so, dass Jackson irgendwem wehgetan hätte, es ist einfach, weil er anders ist und Anderssein bedrohlich ist.
In solch künstlerischen Ausdrucksformen erkennt Jackson ganz klar, was ihm angetan worden ist. Er wurde von äußeren Mächten in eine Schublade gesteckt. Er ist ein Phantom, das sie sich in ihren eigenen Köpfen erschaffen haben, wie er in „Is It Scary“ singt. „Wenn du exzentrische Seltsamkeiten sehen willst, werde ich vor deinen Augen grotesk“. Das heißt mit anderen Worten, dass er grotesk sein wird, weil es genau das ist, „was das Publikum sehen will“. Sie wurden so konditioniert, genau das zu sehen. Später in diesem Song nimmt er die Reaktionen des Publikums vorweg, indem er fragt: „Amüsiere ich euch/oder verwirre ich euch nur/bin ich das Biest, das ihr euch vorstellt?“ Wurde er weniger als ein Mensch? Warum? Ist es seine physische Erscheinung? Seine mehrdeutige Identität? Seine ungewöhnliche Lebensgeschichte? Keine Frage, Michael Jackson war anders. Die Frage ist, warum dieses „Anderssein“ eine solch glühende Herabwürdigung und Verunglimpfung entfachte.



Eine der bemerkenswertesten Qualitäten von Michael Jacksons Leben und Werk besteht jedoch darin, dass er sich weigerte, sein Anderssein aufzugeben. Er wird niemals „normal“, wie es, sagen wir, vom Bürgermeister von Normal Valley erwartet wird. Er passt sich keinen Erwartungen an. Lieber bleibt er sich selbst treu und stellt seine einzigartige, facettenreiche Identität zur Schau, zum Verdruss all derer, die sich wünschen, er möge in vorhersehbarere Schubladen passen. Seine Andersartigkeiten, wie Susan Fast schreibt, waren „undurchdringlich und unerschöpflich und riefen große Beunruhigung hervor. Sei doch bitte schwarz, Michael, oder weiß oder schwul oder hetero, Vater oder Mutter. Sei deinen Kindern ein Vater, aber sei doch bitte nicht selbst Kind, damit wir endlich wissen, auf wen wir unsere liberale (In)Toleranz richten sollen. Und versuch doch bitte nicht, alle gleichzeitig mit Kodes zu verwirren“.

Selbst über zwei Jahre nach seinem tragischen Tod, scheint es so zu sein, dass die Menschen immer noch nicht wissen, was sie mit Jackson anfangen sollen. Deshalb wird er einfach auf einen „Medikamentenabhängigen“ reduziert. Herzlos pflastert ein Foto seines leblosen Körpers die Nachrichtenseiten. Ein grausames, missbräuchliches Verhalten, unter dem Deckmantel „normal“. Vielleicht nutzte Jackson deshalb einen Gruselfilm als Medium, um sich zu wehren. Es war sein Weg, den Spieß umzudrehen, um symbolisch die Welt so darzustellen, wie er sie oft empfand: monströs und grotesk. Seine „Horrorstorys“ waren sicherlich nicht dafür vorgesehen, einfach nur zu unterhalten.

„Freaks werden Freaks genannt“, bemerkt Autor James Baldwin, „und sie werden behandelt, wie sie behandelt werden – in der Hauptsache abscheulich – weil sie Menschen sind, die tief in uns unsere grundlegendsten Ängste und Wünsche widerspiegeln.“ Doch so sehr Jackson zum symbolischen Magnet wurde, auf den diese kulturellen Ängste projiziert wurden, so war er doch auch ein Mensch aus Fleisch und Blut, der versuchte, sein Leben zu leben. Gegen Ende von „Is It Scary“ singt er: „Ich bin einfach nicht das, was ihr in mir sucht“, bevor er dem leidenschaftlichen Zuhörer offenbart: „Doch wenn ihr euch aufmacht/ die Wahrheit und Reinheit zu erkennen/ liegt sie hier in einem einsamen Herzen/ als lasst die Performance beginnen!“

Ironischerweise finden wir diese Wahrheit und Reinheit in der Performance seiner Kunst. Hier treibt er seine Dämonen aus, dort wo seine Qual sich in schöpferische Energie verwandelt. Hier stürzen Mauern ein und Masken fallen. Für die Außenwelt mag er ein Spektakel sein, eine Karikatur, ein Freak; doch hier, in seiner Musik, offenbart er letztendlich seine Seele. Er ist ein Mensch.

Die Frage ist: Was sehen wir?

……………………………………………………………..

Übersetzung: achlidsbliss – mjjackson-forever.com

Susan Fast – Anderssein, das über das Verstehen hinausging:

http://all4michael.com/2012/09/25/anderssein-das-uber-verstehen-hinausging-erinnerung-an-michael-jackson-1958-2009/

Quelle: all4michael-Blog/26.03.2013

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Re: Bewegt noch immer: Michael Jackson

Beitrag  Cherub am Fr März 29, 2013 10:46 am

Danke Brigitte,

das war wirklich ein sehr treffender Artikel.

Frohe Ostern euch allen sunny

Love & Peace
Gaby
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Re: Bewegt noch immer: Michael Jackson

Beitrag  brihof am Fr Apr 05, 2013 2:19 pm

Den nachstehenden Artikel von Armond White möchte ich Euch wärmstens ans Herz legen. Er berührt wirklich sehr und löste bei mir ungeheure Emotionen aus.

Die Renaissance des 21. Jahrhunderts – Armond White, Sommer 2009
Armond White im September 2009:

Michael Jacksons Renaissance (veranlasst durch seinen Tod im letzten Juni im Alter von 50 Jahren) ist eines der vielversprechendsten Ereignisse der Popkultur im letzten Vierteljahrhundert. Den ganzen Sommer lang ertönte Jacksons Musik, wo immer man sich aufhielt, aus allen Autoradios, Musikanlagen und allen Ohrhörern von irgendwelchen Fremden erklang sie. Der Tag ist einfach schöner, wenn Pretty Young Thing den Sonnenschein willkommen heißt oder gegen einen Regensturm ansingt. Und doch halten sich die Hasser hartnäckig; nachdem sich die Medienaasgeier als Reaktion auf die öffentliche Trauer und die Wogen des Interesses an MJs Musik in ihrem Zynismus etwas gezügelt hatten, kehren sie nun wieder zurück zu ihren Schundgesprächen und ihren Verleumdungen. Doch die öffentliche Zuneigung zu Jackson bleibt; der Widerstand gegen die Mediengebote ist ein Beweis für demokratisches Wohlwollen und Handeln.



Diese plötzliche Erholung von Jacksons Songkatalog rührt aus einem bemerkenswerten persönlichen Bedürfnis her: Da die Öffentlichkeit an die guten Zeiten erinnert werden möchte – angefangen bei der verblüffenden jugendlichen Energie der Jackson Five in Titeln wie I Want You Back, ABC, The Love You Save, I’ll Be There und Ben bis hin zu dem phänomenalen, allen gefallenden Thriller -Album – geht die instinktive Rettung der Popkunst bei der Öffentlichkeit tiefer als reine Nostalgie. Es stimmt, dass verschiedene Stadien in MJs Karriere unterschiedliche Ereignisse der Weltgeschichte und vor allem auch persönliche Erinnerungen begleiteten: Die Hörer können bestimmte Songs mit bestimmten Geburtstagen verbinden, mit Tänzen in der Disco, mit Hochzeiten, mit Liebschaften, gebrochenen Herzen, Konzertgängen, Fernsehsendungen usw. Doch diese Songs wieder zu spielen, nachdem im Fernsehen die Nachricht über MJs Tod kam, hat nichts mit einem nostalgischen Durchblättern eines Sammelalbums zu tun, es bedeutet, beim Blues einer Musik mit zu stampfen, die geschrieben wurde von der althergebrachten Lebensfreude und den tiefsinnigen Gefühlen eines empfindsamen Künstlers, der beseelt davon war, sich selbst neu und in einer die ganze Welt betreffenden Form auszudrücken. Diese Art populärer Kunst verbindet die gemeinschaftlichsten und aufrichtigsten Bedürfnisse der Zuhörer: Sie versteht ihre Freude und Empfindsamkeit, ihr eigenes Leben zu bejahen.
Als Reaktion auf den Internetverkehr nach Michael Jacksons Tod berichtet die New York Times:

(AOL) bezeichnete den Tag als „bahnbrechenden Moment in der Geschichte des Internets. Wir haben so etwas solchen Ausmaßes und solcher Tiefe nie vorher erlebt. Neuigkeiten über Stars spornen mit unterschiedlichem entscheidendem Verbraucherverhalten geschichtlich gesehen weltweite Gefühlsäußerungen an, die Suche nach Neuigkeiten, deren Weiterverbreitung und die Reaktionen darauf, gefolgt von Online Tributs, wurden zur modernen Art der Trauer.“

Ein paar Tage, nachdem ich mit der beängstigenden Nachricht über MJ gelebt hatte, träumte ich davon. Mitten in diesem Traum sagte ich mir selbst: „Ich träume das hier!“ Dann, ich war noch immer am Träumen, wurde ich von einer schrecklichen Einsicht ergriffen; meine Traurigkeit war schlimmer als jeder Albtraum, es war wie eine albtraumhafte Erfahrung im Wachzustand, bei der ich erkannte, dass die Welt aus dem Lot geriet. „Ein böser Albtraum, wo ich auch hingehe“, sang Donna Summer einst. In der wachen Realität einer Welt, die immer verrückter zu werden droht, war der Verlust von MJs Präsenz mehr als nur ein kulturelles Desaster. Unser Gefühls- und Sehnsuchtskompass kam uns abhanden, genau wie zu der Zeit, als Brando, James Brown, Katherine Hepburn und Norman Mailer starben. Doch sie sangen niemals Ben oder präsentierten die staunenswerte Vision des Black Or White Musikvideos. MJs Kunst trat einer gefühllosen Welt mit purem Gefühl entgegen, ebenso wie mit höchster Kreativität und zutiefst überzeugender Aufrichtigkeit. Michaels süße Klänge auf der Straße zu vernehmen, erinnert mich daran, wie wenig Süße es in letzter Zeit in der Popmusik gab.



MJs Kunst wiederzugewinnen bietet uns die Chance, sie neu und besser zu würdigen. Sie lässt uns hinter die Verwirrung und Kontroversen seiner kontinuierlichen Karriere blicken. Wir können jetzt nicht nur ihre Bedeutung einschätzen, sondern ihren Kern wieder neu erleben. Am 7. Juli beim Memorial im Staples Center in Los Angeles erschienen die Trauer und anschließende Seelenreinigung richtig, notwendig und gottesdienstähnlich. Es gab per se nur wenig Kirchenmusik, doch Balsam fand man in den heilenden Klängen von Jacksons eigener Musik. Wenn man auch verlernt hatte, wo die Wurzeln von Billy Jean lagen, das Vordringliche in Hymnen wie Man In The Mirror und Earth Song jedoch erkannt hatte, konnte man das nicht länger nicht übersehen. Deshalb glich Berry Gordys Grabrede – „Er ist schlichtweg der größte Entertainer, den es je gab“ – unsere Ehrfurcht nicht aus. Tatsache ist, in MJs liebeaussendenden und von Wahrheit erzählenden Botschaften lag immer Gottes Wort. MJs treue Fans finden sich selbst wieder in ihren ernsthaften, gerechtfertigten Bestrebungen, Wahrheit und Liebe durch die Musik zu erhalten, die einst ihrem Leben seinen Pulsschlag verlieh und dies auch weiter tun wird.

Wir müssen nur einen Groove hören, eine beschwingte Melodie – nicht zu vergessen die bewegenden Jeremiaden (Klagelieder) und weisen Überlegungen in MJs späteren Aufnahmen – und schon hat die Kraft der Kunst, der das Leben nach seinen eigenen Bestimmungen begegnete, diese Bestimmungen durch gospelartige Ausdrucksweise und Synkope in die Höhe gehoben. Wenn die Medien damit weitermachen, Jackson zu denunzieren und Musikhasser weiter jammern, dass die Aufmerksamkeit, die dem Tod dieses legendären Künstlers gezollt wird, exzessiv sei, ist dies einzig ein Beweis für die Grausamkeit der säkularen Welt. Ob diese „Experten“ je ein Lied in ihrem Herzen trugen oder nicht, sie erscheinen einfach herzlos.
Könnte es die Herzensgüte sein, über die sich die Hasser in MJs Werk aufregen? Stört sie die Freude in ABC, Rock With You und ja, sogar in Bad? Oder ist es die Komplexität in Songs wie Beat It, Black Or White, Scream, Stranger In Moscow oder You Are Not Alone? MJ beschrieb, besang und schilderte in tänzerischer Form die Schwierigkeiten des Lebens und er tat dies voller Anmut und Begeisterung. Die Medienkommentatoren jedoch, die so tun, als wären wichtigere Dinge vernachlässigt worden, nähern sich den Dingen nur von ihrem eigenen, beschränkten, aufgeblasenen Hochsitz aus an. Al Sharpton erinnerte MJs Kinder: „An eurem Daddy war nichts seltsam. Seltsam war das, womit euer Daddy umgehen musste. Aber er ist damit umgegangen!“ Diese merkwürdigen Medienpolitiker lassen die Komplexität, die Widersprüchlichkeit und das Mitgefühl nicht zu –alles Elemente, die es so wertvoll machen, Jacksons letzte vier Alben Dangerous, HIStory, Blood On The Dancefloor und Invincible wiederaufleben zu lassen. Reverend Sharpton hat stichhaltig bemerkt:

Michael sang seine Zyniker weg, er tanzte seine Zweifler aus dem Weg, er performte den Pessimismus weg. Als sie ihn niederschlugen, stand er wieder auf. Jedes Mal, wenn sie ihn ausgezählt hatten, kam er wieder zurück. Michael hörte niemals auf. Michael hörte niemals auf. Michael hörte niemals auf.



Sharptons eigene Gospelleidenschaft spielte auf die unbezähmbare Entschlossenheit an, die das Rückgrat schwarzer Spirituals, des Blues, des großartigen R&B, des Soul, der Popmusik, des Hip-Hop und des furchterregendsten von allen, des Beat, bildet.
Nörgelnde „Experten“ wollen diesen Beat genauso stoppen, wie das Zelebrieren Jacksons. Ihre monotone Feindseligkeit ähnelt dem Rassismus, der so viele gesellschaftliche und berufliche Institutionen antreibt. Wenn der derzeitige Präsident der Vereinigten Staaten nur ungern zugab, dass er „all dieses Zeug auf seinem IPod hat“, erscheint es entweder respektlos oder einfach ein weiteres Zugeständnis an den Willen der Medienelite zu sein. Was der Präsident der Vereinigten Staaten nicht sagte war, dass selbst ein relativ „kleines Liedchen“ wie PYTmehr war als nur irgendein „Zeug“. Hört euch an, in welcher Art Michael das romantische Flehen des R&B übernahm und wie er es sang, ihm ging es um mehr als nur um Beute oder Sex, ihm ging es um die Versinnbildlichung von Herzensgüte. Es ist die reichhaltige Fülle, die viele in der schwarzen Popmusik unterschätzen (wenn sie auch von einer weißen Intelligenzbestie wie Green Gartside bekannt gemacht wurde, der Jacksons Ästhetik zur Neuinterpretation in Scritti Politti zerlegte – Anmerkung: Scritti Politti ist eine walisische New Wave Band, die in den 80ern einigen Erfolg hatte, die Stimme des Sängers erinnert entfernt an Michael). MJs „Wooooo’s“ und „repeat after me (sprecht mir nach)“ waren sinnliche und rhetorische Bekräftigungen persönlicher und gemeinschaftlicher Liebe. Er bat die ganze Welt um Call and Response (Ruf und Antwort) und er bekam sie. PYT vereint Lebensfreude mit Kunst, es ist nur ein zusätzlicher Segen, dass man auch noch dazu tanzen kann. Wenn das unsere Demokratie nicht rechtfertigen kann, dann ersetzt MJs Bürgerechtsmoonwalk mit einem Gleichschritt.

Immer noch greift die Medienelite (die entschieden von der texanischen Kongressabgeordneten Sheila Jackson Lee in ihrer Lobrede zurechtgewiesen wurde) auf die Vorwürfe über MJs Privatleben zurück. Sie ignorieren Jacksons Kunst – und seinen Freispruch – als ob sie irgendeinen schwarzen Kriminellen verunglimpften und als ob sie jede Art von Verteidigung in Misskredit bringen wollten. Diese Musikhasser offenbaren durch ihre eigene Schamlosigkeit nur ihre eigene Unmenschlichkeit. Genau zu dem Zeitpunkt, als Jackson in den 80ern verfolgt wurde, wurde ebenfalls offensichtlich, dass seine Schmach aus der gewöhnlichen Respektlosigkeit herrührte, die die Kultur des Mainstream gegenüber der Kreativität und dem Intellekt schwarzer Künstler zeigt. Auch dies brachte Jackson dazu, schreien zu wollen. Für die Hasser ist es bequem, zu ignorieren, dass MJs Songs, die jetzt die Straßen, Einkaufshallen und Tanzclubs füllen, die Bedeutung eines siegreichen Volksentscheids haben. Diejenigen, die die Musik lieben, gewinnen MJs Werk zurück, das auf das Beste, was in ihnen steckt mit dem Besten, was er zu geben hatte, reagiert.

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Sommer 2009

Quelle: all4michael-Blog / 03.04.2013
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Re: Bewegt noch immer: Michael Jackson

Beitrag  Cherub am Sa Apr 06, 2013 5:34 pm

Einmal mehr wird mir wieder schmerzlich bewusst, wie sehr ich Michael vermisse Sad
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Re: Bewegt noch immer: Michael Jackson

Beitrag  brihof am So Mai 26, 2013 2:08 pm

Hi Mädels,
ich war am letzten Sonntag mit meinem Mann bei einem Konzert von David Garrett. Hatte die Karten von ihm zum Geburtstag bekommen.
Wow - ich sag Euch - das war der Hammer. Er hat immer mind. zwei Songs von Michael in seinem Repertoire, und die spielt er mit einer Hingabe, wirklich unglaublich schön. Das war Gänsehautfeeling. Wir saßen im Innenraum und knapp 10 m von uns entfernt war eine kleine Empore aufgebaut, auf der er am Schluss als letzten Titel den "Earth Song" gespielt hat. Hier das Video dazu



Und im im folgenden Clip ein Michael-Medley - das war 2011 in Berlin - aber traumhaft schön, oder Question



Noch einen schönen Rest-Sonntag, hier regnet es ohne Ende, und es ist kalt wie im November - gruselig..... Crying or Very sad
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Re: Bewegt noch immer: Michael Jackson

Beitrag  Cherub am So Mai 26, 2013 7:15 pm

Ich habe mal David Garrett in einer TV-Sendung gesehen und da hat er 'Smooth Criminal' gespielt - das war einfach nur total suuuuuper.

Ich mag ihn sehr.......
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Re: Bewegt noch immer: Michael Jackson

Beitrag  lea am So Jun 02, 2013 6:15 pm

möchte doch mal wieder einen kleine Beitrag hier reinsetzen

aber nicht nur David Garrett ist ein MJ-Fan auch andere zeigen es immer wieder, dass sie Michael noch tief verehren und viel von ihm gelernt haben. Ich denke, dass Manuel Cortez bei lets Dance sehr viel Sympathiepunkte bekommen hat, als er in einer der letzten Folgen Smooth Criminal getanzt hat. Weiß man doch, dass Joachim Llambi auch ein MJ-Fan ist und da konnte er punkten, auch wegen seines Könnens, klar. Auch ich habe beim Finale angerufen und ich gebe zu, es war "I Just Can't Stop Loving You" dass mich zum Telefonhörer greifen ließen Cool



hoffentlich brauchen wir ihn nicht mehr lange - den Regenschirm meine ich..... sunny sunny sunny
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Re: Bewegt noch immer: Michael Jackson

Beitrag  Cherub am So Jun 02, 2013 7:43 pm

Hey Lea,

Let's dance habe ich leider nicht gesehen...

Der Regenschirm ist echt ein Eyecatcher, aber du hast recht, es wäre schön, wenn wir langsam mal ohne auskommen könnten.

Eine schöne Woche euch allen!
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Re: Bewegt noch immer: Michael Jackson

Beitrag  rike am So Jun 02, 2013 9:36 pm

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Re: Bewegt noch immer: Michael Jackson

Beitrag  Cherub am Mo Jun 03, 2013 1:28 pm

Ohaaaaa !!!!!!!!!
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Re: Bewegt noch immer: Michael Jackson

Beitrag  rike am So Jun 09, 2013 11:22 pm

Tim Bendzko über den Einfluss von Michael auf seine Entscheidung Musiker zu werden:4

ab ca. 5:57ff

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ndr_talk_show/videos/ndrtalkshow2073.html
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Re: Bewegt noch immer: Michael Jackson

Beitrag  brihof am Di Jun 25, 2013 4:07 pm

Madame Tussauds hat ein Tanz-Video veröffentlicht, das Michael Jackson im Jahr 1989 als Inspiration für die Bildhauer das legendären Wachsfigurenkabinetts aufnahm.
Trotz der nicht gerade tollen Qualität des Videos, ist dieses sehenswert, da einige seiner legendären Tanzmoves aus verschiedenen Perspektiven und in Zeitlupe zu sehen sind: Der Moonwalk ist etwa ab 05:15 zu sehen. Beeindruckend auch die Szenen ab 08:00, oder der Sidewalk ab 09:05





Quelle: jackson.ch, huffingtonpost.co.uk
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Re: Bewegt noch immer: Michael Jackson

Beitrag  Dreamer am Di Jun 25, 2013 4:30 pm

Über das Video bin ich gestern auch gestolpert!
Es ist fantastisch seine Moves in Slowmotion zu sehen!
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Re: Bewegt noch immer: Michael Jackson

Beitrag  Sabine am Di Jun 25, 2013 7:30 pm

WOW!!!
Das ist ja Klasse,wo hast Du denn das her liebe Brigitte!
Das ist eine tolle Studie seiner Bewegungen.I love you
Danke!!!

LG. Sabine
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Re: Bewegt noch immer: Michael Jackson

Beitrag  rike am Di Jun 25, 2013 11:08 pm

8)coooooool!!!!!  danke Brigitte!
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Re: Bewegt noch immer: Michael Jackson

Beitrag  brihof am Mi Jun 26, 2013 12:15 am

Sehr gerne Ihr Lieben I love you
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Re: Bewegt noch immer: Michael Jackson

Beitrag  Cherub am Mi Jun 26, 2013 6:35 pm

Sooo schön anzusehen **seufzzzz**
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Re: Bewegt noch immer: Michael Jackson

Beitrag  brihof am Di Jul 30, 2013 12:53 am

Hey Mädels,
hab nach langer Pause mal wieder was echt Sehenswertes bei YT ausgegraben.
Nach den ewigen gruseligen Prozesstagen Balsam auf unsere Seelen I love you 

Please enjoy cheers 




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Re: Bewegt noch immer: Michael Jackson

Beitrag  BELA am Do Aug 08, 2013 10:22 pm

Danke liebe brihof fürs Reinstellen. Es tut immer wieder gut diese Videos anzuschauen.
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BELA

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Re: Bewegt noch immer: Michael Jackson

Beitrag  lea am So Aug 11, 2013 9:19 pm

wollte mich auch für die Videos bedanken, sehr schön
flower 

ich bin immer überrascht wie schön die Kinderstimme von Michael war, so klar und hell, er hätte ein Sängerknabe werden können

das andere Video ist auch sehr schön, aber traurig, sehr schön, wieviel Mühe sich manche Fans geben um ihren Michael zu huldigenafro
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lea

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Re: Bewegt noch immer: Michael Jackson

Beitrag  brihof am So Aug 18, 2013 1:21 am

Da gebe ich Dir Recht, liebe Lea - seine Kinderstimme klingt wunderschön. Beeindruckend ist auch, wie er so schwierige Lieder, wie z.B. dieses hier



schon als so kleines Kind in dieser Perfektion rüberbringen konnte. Schon da war eigentlich klar, was für ein überragender Künstler er einmal werden würde.
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brihof

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Re: Bewegt noch immer: Michael Jackson

Beitrag  brihof am So Aug 18, 2013 1:30 am

Habt Ihr dieses Tribute von Sarah Connor schon mal gesehen Question  Es lief mir kürzlich über den Weg, und ich finde es sehr ergreifend, besonders am Schluss Crying or Very sad  - einfach total süß I love you 



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brihof

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Re: Bewegt noch immer: Michael Jackson

Beitrag  lea am Mi Jun 25, 2014 8:50 am

unvergessen


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lea

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Re: Bewegt noch immer: Michael Jackson

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