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andere ausnahmetalente

Beitrag  lizzie am Di Nov 03, 2009 12:58 am

hej,
kommt euch das irgendwie bekannt vor Question



Lebenslauf von Wolfgang Amadeus Mozart
Mozart war ein Wunderkind. Bereits mit drei Jahren fing er an, Klavier zu spielen, mit vier Geige, mit fünfeinhalb gab er sein erstes öffentliches Konzert. Sein Gehör war absolut. Schon als Vierjähriger konnte er hören, wenn eine Geige um einen Viertelton verstimmt war. Mit zwölf Jahren hatte Mozart drei Opern komponiert, sechs Sinfonien und Hunderte anderer Werke.

Wolfgang Amadeus Mozart wurde am 27. Januar 1756 in Salzburg geboren. Sein Vater erkannte früh das herausragende Talent seines Sohnes und dass sich damit Geld verdienen ließ.
Von Mozarts sechstem Lebensjahr an war die Familie fast ständig auf Reisen. Der kleine Wolfgang spielte zusammen mit seiner fünf Jahre älteren Schwester Maria Anna - dem Nannerl - an fast allen europäischen Fürstenhöfen. Zu den Zuhörern gehörte 1765 auch der König von England. Johann Wolfgang von Goethe, nur wenige Jahre älter als Mozart, hörte den Siebenjährigen 1763 spielen und konnte sich im hohen Alter noch gut an den "kleinen Mann" mit gepuderter Perücke und Degen erinnern. Zu Mozarts Repertoire gehörten kleine Kunststücke, die sich der Vater ausgedacht hatte, wie das Spiel mit verdeckten Tasten oder das Vom-Blatt-Spielen der Noten sämlicher Musikstücke, die die Zuhörer mitbrachten.

Die ständigen Reisen und häufigen Auftritte gingen nicht spurlos an Mozart vorüber. Er war kleiner als andere Kinder seines Alters und häufig krank, oft sogar lebensgefährlich. 1765 erkrankte er an Typhus, zwei Jahre später an Pocken. Mozarts heiteres Wesen trug viel zu seiner Popularität bei. Da die Familie jedoch ständig unterwegs war, hatte er kaum Gelegenheit, mit anderen Kindern zu spielen oder Freundschaften zu schließen. 1769 wurde er erzbischöflicher Hofkonzertmeister in Salzburg. Anschließend taten er und sein Vater die erste Reise nach Italien an. Nach bestandener Aufnahmeprüfung wurde er in die Bologneser Accademia de Filarmonica aufgenommen. Papst Clemens XIV. verlieh ihm kurz darauf den Order "Ritter vom Goldenen Sporn".

Wolfgang und sein Vater setzten ihre Italienreise 1770 fort, diese führte sie nach Florenz, Rom, Neapel, Pompeji, Rimini und wieder nach Mailand zurück. Während dieser Zeit komponierte Mozart die Opera seria "Mitridate", die eine Länge von sechs Stunden hatte. Anfang 1771 wurde Mozart zum Ehrenkapellmeister der Accademia filarmonica di Verona ernannt. Nach kurzem Aufenthalt in vielen kleineren Städten fuhren er und sein Vater nach Salzburg zurück, wo er an geistlichen Werken und Sinfonien arbeitete. Am August traten sie ihre zweite Italienreise an, wo Mozart die gespielte theatralische Serenade "Ascanio in Alba" schrieb, die zur Hochzeit von Erzherzog Ferdinand uraufgeführt wurde. Später reisten sie wieder nach Salzburg zurück. 1772 wurde er von Graf Colloredo angestellt und arbeitete auf dessen Wunsch an der Oper "Il sogno di Scipione". Daraufhin wurde Mozart zum Konzertmeister der Hofkapelle ernannt. Er begann die Arbeit an der Opera seria "Lucio Silla". Trotz vieler Aufgaben fühlte er sich in Salzburg nicht wohl und begab sich mit seinem Vater auf die dritte Italienreise. In Mailand wurde er mit seiner Oper fertig, wo sie dann auch uraufgeführt wurde.

1773 kehrte Mozart für vier Jahre nach Salzburg zurück, bevor er im August 1777 zu einer weiteren Konzertreise aufbrach, diesmal nur in Begleitung seiner Mutter. Auf dieser Reise lernte er auch die 17jährige Aloysia Weber kennen, die eine verheißungsvolle Zukunft als Opernsängerin vor sich hatte. Mozart verliebte sich in sie. Da die Familie in Vater Leopolds Augen nicht wohlhabend genug war, untersagte er seinem Sohn die Heirat.

Mozart reiste weiter nach Paris. Doch der Neuigkeitswert, den er als Wunderkind gehabt hatte, war verflogen. Die Pariser Öffentlichkeit interessierte sich mehr für die Fehde zwischen den Komponisten Puccini und Christoph Willibald Gluck. Als Mozarts Mutter 1778 starb, kehrte der nunmehr 22jährige nach Salzburg zurück und nahm eine Stelle als Hoforganist des Fürsterzbischofs von Salzburg an.

Mozart blieb nicht lange in seiner Heimatstadt. Schon bald wurden ihm die Einschränkungen, die ihm sein Arbeitgeber auferlegte, zuviel. Mozart kündigte seinen Dienst und wurde vom erbosten Oberkämmerer des Fürsterzbischofs buchstäblich mit einem Fußtritt hinausbefördert.

Mozart zog nach Wien und wohnte bei Aloysia Webers Mutter. Da Aloysia inzwischen geheiratet hatte, übertrug er seine Liebe auf ihre Schwester Constanze. Die beiden heirateten 1782, obwohl Vater Leopold nach wie vor gegen eine solche Verbindung war.

Für die damalige Zeit verdiente Mozart viel Geld. Er erhielt Honorare für Kompositionen, Vorstellungen und Unterricht. Allein seine drei wohlhabendsten Schüler zahlten ihm etwa 700 Gulden im Jahr, was heute etwa 15000 Euro entsprechen würde. Aber weder Mozart noch seine Frau konnten mit Geld umgehen. Sie hatten deshalb ständig Schulden und lebten am Rande des Ruins.

Mozarts Rastlosigkeit war ein weiteres Problem. Nie blieb er lange an einem Ort, ständig brauchte er Abwechslung. In einem einzigen Jahr zog er neunmal um. Dringend benötigte er eine Anstellung bei Hofe, die ihm ein regelmäßiges Einkommen verschafft hätte. Diese Gelegenheit bot sich 1787. Kaiser Joseph II. war ein großer Bewunderer seiner Musik. Bei Hofe bevorzugte man jedoch den italienischen Komponisten Antonio Salieri. Mozart war bitter enttäuscht, als der Kaiser Salieri die Stelle des Hofkapellmeisters zuwies, er selbst sich jedoch mit der des "Kammermusicus" begnügen und Unterhaltungsmusik schreiben mußte.

Mozart gab auch diese Stelle wieder auf und versuchte, sich ohne feste Anstellung durchzuschlagen. Die letzten Jahre seines Lebens waren gekennzeichnet von Armut und hohen Schulden. Dennoch schrieb er in dieser Zeit einige seiner schönsten Werke, darunter "Don Giovanni" und "Die Zauberflöte".

Ende November 1791 erkrankte Mozart schwer. Wenige Tage vor seinem Tod boten ihm ungarische Adlige eine jährliche Ehrengabe von 1000 Gulden, holländische Musikfreunde einige Tage später sogar noch mehr. Dieses Geld hätte seine finanziellen Probleme gelöst, doch es kam zu spät. Mozar starb am 5. Dezember 1791.

Zwei Jahre später schrieb sein erster Biograph Friedrich Schlichtegroll: "So wie Mozart früh in seiner Kindheit ein Mann wurde, so blieb er in fast allen übrigen Verhältnissen ein Kind." Im Leben stand Mozart sich oft selbst im Weg, war unzufrieden und unglücklich. Sein Werk jedoch ist von vollkommener Schönheit. Er war einer der größten Komponisten, die gelebt haben.

von http://www.klassika.info/index.

hat doch starke ähnlichkeit, mit wem wohl?????


Zuletzt von elisabeth am Di Nov 03, 2009 1:21 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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lizzie

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Re: andere ausnahmetalente

Beitrag  lizzie am Di Nov 03, 2009 1:06 am

Ludwig van Beethoven Lebenslauf/Biografie

1770 geboren am 17. Dezember in Bonn

Beethovens Vater ist Hofmusiker in Bonn, seine Familie eine aus Brabant
eingewanderte Musikerfamilie erster Musikunterricht von seinem Vater
bald übernehmen dessen fähigere Kollegen Christian Gottlob Neefe und dessen
Vater die Ausbildung.
1778 im zarten Alter von 8 Jahren gibt er das erste Mal ein öffentliches Konzert

1782 erscheinen seine ersten gedruckten Klavierkompositionen

1783 wird er mit 14 festes Mitglied der Bonner Hofkapelle als Organist und
Cembalist

1787 ist er kurz Schüler von Wolfgang Amadeus Mozart in Wien

1792 läßt er sich endgültig in Wien nieder, das zu seiner zweiten Heimat
wird. Hier bildet er sich bei Haydn, Johann Schenk, Salieri und
Albrechtsberger weiter. Es gelingt ihm durch die Hilfe verschiedener
adliger Familien, in Wien Fuß zu fassen.

1795 tritt er in Wien mit eigenen Werken auf. Bald findet er ein
bürgerliches, wohlhabendes Publikum. Durch Klaviersonaten und
phantasievolle Improvisationen auf dem Klavier gelingt es ihm, auf
Hauskonzerten für Aufsehen zu sorgen. So kann Beethoven als
freischaffender Künstler leben, der bereits zu Lebzeiten materiell gut
von seiner Musik leben kann, was ihn von Mozart und anderen
unterscheidet.

1795 setzt ein Gehörleiden ein, daß sich immer weiter verschlechtert und
1818 schließlich zur völligen Taubheit führt. Im "Heiligenstädter
Testament" beschreibt er seine Probleme mit der Umwelt, die ihn
aufgrund seines Leidens für störrisch und feindselig hält.

1827 Beethoven stirbt am 26. März in Wien im Alter von 57 Jahren


von http://www.ta7.de/txt/biografi/biog0006.htm

auch jemand der früh starb und wunderbare musik komponierte
lg
lizzie


Zuletzt von elisabeth am Di Nov 03, 2009 1:22 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: andere ausnahmetalente

Beitrag  lizzie am Di Nov 03, 2009 1:11 am

hej
haydn wurde älter war ein enger freund mozarts



Joseph Haydn wurde als Franz Joseph Haydn am 31.März 1732 als Sohn des Wagnermeisters und späteren Marktrichters Mathias Haydn und seiner Frau Anna Maria im Dorf Rohrau (Niederösterreich) geboren. Von zwölf Kindern überleben nur sechs, außer Franz Joseph noch die Brüder Michael und Johann Evangelist und die drei Schwestern Franziska, Anna Maria und Anna Katharina.

Ab 1738 lebte er bei Johann Mathias Frankh, einem Verwandten, bei Hainburg und erhielt eine musikalische Grundausbildung. Dort wurde er 1740 von Georg von Reutter, dem musikalischen Direktor der Kathedrale St.Stephan in Wien, entdeckt. Dieser nahm Haydn nach Wien, wo er neun Jahre als Chorsänger war. Die Behandlung war jedoch nicht sonderlich gut, er mußte oft hungern.

1749 setzte der Stimmbruch ein, Haydn konnte die hohen Stimmlagen nicht mehr erreichen. Unter einem Vorwand wurde er aus dem Chor von St.Stephan entlassen. Er kam bei Johann Michael Spangler, einem Mitglied des Domchors, unter und lebte von Gelegenheitsarbeit wie etwa Geiger in Ensembles und Orchestern sowie als Musiklehrer. Als die Spanglers Nachwuchs erwarteten wechselte er zu Familie Buchholz in eine Dachkammer im Michaelerhaus am Kohlmarkt. Auf Empfehlung des kaiserlichen Hofpoeten Pietro Metastasio wurde er als Korrepetitor beim italienischen Komponisten Niccola Porpora angestellt. Haydn übersiedelte an die Seilerstätte. 1754 starb seine Mutter. Binnen zehn Jahre schrieb Haydn Streichquartette und eine Oper. Haydn erhielt langsam Anerkennung für seine Arbeit. 1755 entstanden Streichquartette für Joseph von Fürnberg von Schloß Weinzierl bei Wieselburg in Niederösterreich. Joseph Haydn spielte mit Baron Fürnberg, seinem Verwalter und Beichtvater.

Auf Empfehlung von Gluck und Ditterdorf stellte ihn 1759 Graf Karl Josef Franz von Morzin als Kapellmeister in Schloss Lukavec nahe Pilsen für 200 Gulden Gehalt an. Für dieses 16-Mann-Orchester schrieb Haydn Sinfonien. Als Morzin in finanzielle Schwierigkeiten geriet verlor Haydn seine Anstellung. Er wurde am 1.März 1761 von Fürst Paul Anton Esterhazy als zweiter Kapellmeister engagiert. Nach dem Tod des ersten Kapellmeisters, Gregor Werner, wurde Haydn 1766 erster Kapellmeister. Sein Aufgabenbereich umfaßte nun die Leitung des Orchesters, die Aufführung von Kammermusik, das Arrangieren von Opern sowie die Komposition. Bei Konzerten spielte Fürst Esterhazy gerne mit, und zwar das Baryton, ein der Viola da gamba ähnliches Instrument.

Die Esterhazys hatten nicht nur ein Schloß in Eisenstadt (heute Burgenland), sondern auch einen Wintersitz in Wien und ein (damals) neu erbautes Schloss Eszterhaza in Ungarn. Haydn folgte dem Tross als livrierter Diener.

1760 heiratete Haydn die Tochter eines Friseurs Maria Anna Aloysia Apollonia Keller. Die Ehe war unglücklich, da Maria Anna herrsch- und streitsüchtig war und außerdem keinerlei Verständnis für Musik hatte. Haydn hatte eine Affäre mit der Sängerin Luigia Polzelli. Haydn hatte zwar mit Maria Anna keine Kinder, möglicherweise aber mit Luigia Polzelli. 1763 starb Haydns Vater.

Haydn hatte bei Esterhazy ein gesichertes Einkommen und konnte so seinen eigenen musikalischen Stil entwickeln. Er schrieb sehr viele Kompositionen in den 30 Jahren im Hause Esterhazy. Besonders die Prinzen Paul Anton und Nikolaus I. erkannten das musikalische Talent Haydns und förderten ihn.

1765 legte Haydn ein Verzeichnis seiner Werke an, den sog. "Entwurfskatalog". 1766 erwarb Haydn ein Haus in Eisenstadt, in der Klostergasse 82, heute seit 1935 ein Museum in der Joseph Haydn-Gasse 19&21. Am 2. August 1768 brach ein Brand aus.

Gegen 1770 veränderte sich Haydns kompositorischer Stil. Eine Art "Sturm und Drang"-Periode zeigte sich in seltsamen Moll-Akkorden und plötzlichen musikalischen Übergängen. Haydn erlangte auch außerhalb des Hauses Esterhazy Popularität und veröffentlichte auch Werke außerhalb des Hauses Esterhazy. 1779 wurden Haydns Sinfonien erstmals in Frankreich aufgeführt.

1776 erscheint unter dem Titel "Gelehrten Österreich" eine Haydn-Biografie. Am 17.Juli 1776 brannte zum zweiten Mal Haydns Haus in der Klostergasse. Am 27.Oktober 1778 verkaufte Haydn sein Eisenstädter Haus.

1779 brannte das Opernhaus in Schloss Esterhaz nieder. Das Schloss war der Lieblingssitz des Fürsten Esterhazy und an der Südspitze des Neusiedlersees im heutigen Ungarn gelegen.

1781 entwickelte sich eine enge Freundschaft zu Wolfgang Amadeus Mozart. Haydn und Mozart spielten zusammen Streichquartette. Haydn war von Mozart sehr beeindruckt. Auffällig ist, daß Haydn keine Opern und Konzerte mehr komponierte, dies war Domäne von Mozart.

1782 werden Haydns Werke in Amerika gespielt. 1784 entstehen auf Auftrag des Direktoriums "Concerts de la Loge Olympique" die sechs "Pariser Sinfonien" Nr.82-87. Am 12.Februar 1785 sagte Haydn zu Mozarts Vater: "Ich sage Ihnen vor Gott, als ein ehrlicher Mann, Ihr Sohn ist der größte Componist, den ich von Person und den Nahmen nach kenne: er hat Geschmack, und über das die größte Compositionswissenschaft". Haydn war übrigens auch Freimaurer, und zwar in der Loge "Zur gekrönten Hoffnung". 1786 entstand die ursprüngliche Orchesterversion der "Sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze".

Als am 28.September 1790 Fürst Nikolaus von Esterhazy, der Prachtliebende, ein großer Mäzen Haydns, starb und sein unmusikalischer Nachfolger Anton Esterhazy das Orchester auflöste und Haydn mit 1400 Gulden in Pension schickte, erhielt Haydn ein Angebot vom Londoner Konzert-Agenten Johann Peter Salomon nach London zu gehen. Dort sollte er seine Sinfonien mit großem Orchester aufführen.

Haydn unternahm zwei Reisen nach England, nämlich 1791-1792 und 1794-1795. Das erste Konzert fand statt im Hannover Square Rooms. Haydns Konzerte waren sehr erfolgreich und Haydn komponierte in dieser Zeit einige seiner bekanntesten Werke wie etwa "Die Londoner Sinfonie", "Die Militärsinfonie" und "Die Sinfonie mit dem Paukenschlag" sowie das "Reiterquartett" und das "Zigeunertrio". Zu dieser Zeit hatte Haydn eine platonische Liebes-Affäre (Haydn widmete ihr eine Sonate, HobXVI/49) mit der 34-jährigen Marianne von Genzinger, einer Arzt-Gattin und Mutter von 6 Kindern, welche jedoch 1793 starb. 1791 erhielt Haydn das Ehrendoktorat der Universität Oxford. Haydn hatte sogar daran gedacht, englischer Staatsbürger zu werden. Haydn erhielt verlockende Angebote, sogar der Prinz von Wales ersuchte Haydn zu bleiben. Doch Haydn kehrte am 15.August 1795 zurück nach Wien. Nach den Erfolgen in London wurde die Rente von Esterhazy auf 2300 Gulden erhöht.

Haydn ging nach Wien und komponierte wieder für die Familie Esterhazy, die mittlerweile wieder von einem musikinteressierten Prinzen, Fürst Nikolaus II., geführt wurde. Außerdem unterrichtete er einige Musikschüler, darunter ab 1792 Ludwig van Beethoven, den er bei einem Aufenthalt in Bonn im Juli 1792 kennengelernt hatte. Beethoven war allerdings mit seinem Lehrmeister unzufrieden. 1793 kaufte er in Wien Gumpendorf, heute der 6.Gemeindebezirk, ein großes Haus. In dieser Zeit entstanden geistliche Werke wie sechs Messen für die Esterhazys und Oratorien, wie etwa "Die Schöpfung" oder "Die Jahreszeiten". Außerdem entstanden neun Streichquartette wie das "Kaiserquartett", das "Quintenquintett" und "Der Sonnenaufgang". Haydn brachte aus London ein Textbuch zu einem Oratorium mit, das nach John Miltens "verlorenem Paradies" gearbeitet war. Zuvor war es Georg Friedrich Händel zur Vertonung angeboten worden. Der Kaiserliche Hofbibliothekar Gottfried van Swieten übersetzte den Text ins Deutsche und nannte es "Die Schöpfung". 1795 gastierte er nach einem Londoner Aufenthalt in Hamburg, Berlin und Dresden.

1797 komponierte Haydn die österreichische Nationalhymne, "Gott erhalte Franz den Kaiser", auch bekannt als "Kaiserhymne". Die Musik ist heute noch als Hymne Deutschlands in Verwendung. "Die Schöpfung" wurde am 29. bzw. 30.April 1798 mit großem Erfolg uraufgeführt. 1798 wurde Haydn Mitglied der königlich schwedischen Akademie und 1801 Ehrenmitglied der Gesellschaft der Verdienste 'Felix meritis' Amsterdam sowie auswärtiges Mitglied des Institut de France in Paris.

1800 starb Joseph Haydns Frau. Ab 1802 verschlechterte sich Haydns Gesundheitszustand zusehends und er war nicht mehr in der Lage zu komponieren. Er erhielt zwar viele Ehrungen, aber er trat nicht mehr öffentlich auf.

1803 erhielt Haydn die große goldene Salvatormedaille von der Stadt Wien verliehen. 1804 wurde er Ehrenbürger von Wien und Ehrenmitglied der Philharmonischen Gesellschaft in Laibach. 1805 erfolgte die Berufung zum Conservatoire in Paris. 1807 wurde er Mitglied der Société académique des enfants d'Apollon in Paris. 1808 wird Haydn Ehrenmitglied der Philharmonischen Gesellschaft in St.Petersburg.

Am 31.Mai 1809 nach einem Angriff der französischen Armee auf Wien starb Joseph Haydn. Am 15.Juni 1809 fand ein Requiem unter großer Anteilnahme der wiener Bevölkerung statt. Die Beisetzung erfolgte am Hundsturmer Friedhof. Der ehemalige Friedhof liegt heute im 12.Gemeindebezirk und ist der Haydn-Park. Der Schädel jedoch wurde 3 Tage nach der Beisetzung von zwei Wienern "im Dienste der Wissenschaft" vom Rumpf getrennt, da man mit Haydns Schädel die "Gallsche Schädellehre" beweisen wollte. Nach dieser Theorie sollte ein Zusammenhang zwischen Schädelform und Charakter und Begabung bestehen.

1820 wurde Haydns sterbliche Überreste in die Bergkirche in Eisenstadt überführt. 1932 ließ Dr.Paul Esterhazy ein Mausoleum errichten, welches jedoch leer blieb. Der Schädel jedoch verblieb (seit 1895) bei der Gesellschaft der Musikfreunde.

Erst 1954 wurde Haydns Schädel in die Bergkirche nach Eisenstadt gebracht. Nun wurde Haydns komplette sterbliche Hülle im Mausoleum beigesetzt


von http://www.vienna.cc/d/musik/haydn_biographie.htm


lg
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Re: andere ausnahmetalente

Beitrag  rike am Di Nov 03, 2009 9:40 am

bereits Schubart schrieb:

Christian Friedrich Daniel Schubart
1739 – 1791

Ideen zu einer Ästhetik der Tonkunst

Die Grundsätze der Tonkunst




Vom musikalischen Genie


Kein Sprichwort ist so wahr und der Natur der Sache so angemessen als dies graue: D i c h t e r u n d M u s i k e r w e r d e n g e b o r e n. So gewiß es ist, daß jeder Mensch einen musikalischen Keim mit auf die Welt bringt, so gewiß ist es auch, daß die Werkzeuge des Ohrs, der Kehle, auch eine ungünstige Struktur der Hände, manche auch die Erziehung verhindern, diesen musikalischen Keim zu entwickeln. Das musikalische Genie hat das H e r z zur Basis und empfängt seine Ein-drücke durchs Ohr. «Er hat kein Ohr, kein Gehör!» heißt also in der musikalischen Sprache soviel als: er ist kein musikalischer Kopf. Die Erfahrung lehrt, daß Menschen ohne Taktgefühl auf die Welt kommen und daß sie taub und unempfänglich für die Schönheiten der Tonkunst sind. Hingegen kündiget sich der künftige Virtuos schon in seiner Jugend an. Sein H e r z ist sein Hauptakkord, und mit so zarten Saiten bespannt, daß sie von jeder harmonischen Berührung zusammen-klingen. Alle großen musikalischen Genies sind mithin Selbstgelehrte (AYTODIDAKTOI), denn das Feuer, das sie beseelt, reißt sie unauf-haltsam hin, eine eigene Flugbahn zu suchen. Die B a c h e, ein G a l u p p i J o m m e l l i, G l u c k und M o z a r t zeichneten sich schon in der Kindheit durch die herrlichsten Produkte ihres Geistes aus Der musikalische Wohlklang lag in ihrer Seele, und den Krückstab der Kunst warfen sie bald hinweg. Die Charakterzüge des musikalischen Genies sind also unstreitig folgende:
1. B e g e i s t e r u n g oder enthusiastisches Gefühl des musikali-schen Schönen und Großen;
2. Äußerst zartes H e r z g e f ü h l, das mit allem sympathisiert, was die Musik Edles und Schönes hervorbringt. Das H e r z ist gleich-sam der Resonanzboden des großen Tonkünstlers, taugt dieses nicht, so wird es ewig nichts Großes schaffen können.
3. Ein höchst feines O h r, das jeden Wohllaut verschlingt und jeden Mißton mit Widerwillen anhört. Wenn ein Kind ohne alle Anweisung einen Akkord auf dem Flügel herausbringt, wenn ein Mädchen oder Knabe den Second zu einem Volksliede treffen kann, wenn sich bei Dissonanzen des jungen Hörers Stirne kraust und bei Konsonanzen glättet, wenn die junge Kehle schon in der Jugend eigene Melodien trillert: dann ist das musikalische Genie vorhanden.
4. Natürliches G e f ü h l f ü r d e n R h y t h m u s u n d T a k t. – Man gebe einem Kinde von sechs bis sieben Jahren einen Schlüssel in die Hand und singe oder spiele sodann ein Stück; trifft es den Takt von sich selbst, auch wenn ich gerade und ungerade Takte durch-einandermische, so ist sicher ein musikalischer Kopf da.
5. Unwiderstehliche L i e b e u n d N e i g u n g z u r T o n -k u n s t, die uns so allgewaltig fortreißt, daß wir Musik allen übrigen Freuden des Lebens vorziehen, ist ein sehr starkes Criterion von der Gegenwart des musikalischen Geistes. Und doch ist diese Kenntnis mitunter täuschend, denn es gibt Leute, die alle Tage fiedeln, klimpern und leyern und sich doch kaum über das Mittelmäßige erheben.
Mit einem Wort, der h i m m l i s c h e G e n i u s s t r a h l ist so göttlicher Natur, daß er sich unmöglich verbergen läßt. Er drückt, treibt, stößt und brennt so lange, bis er als Flamme ausschlägt und sich in seiner olympischen Herrlichkeit verklärt. Der mechanische Musiker schläfert ein, das m u s i k a l i s c h e G e n i e aber weckt und hebt himmelan. Es hat Raum genug, auf seinen Cherubsschwingen auch den Hörer emporzutragen.
Indessen wird doch das musikalische Genie ohne Kultur und Übung immer sehr unvollkommen bleiben. Die Kunst muß vollenden und ausfüllen, was die Natur roh niederwarf. Denn gäbe es Menschen, die in irgendeiner Kunst vollkommen geboren würden, so dürften leicht Fleiß und Anstrengung in der Welt ersterben.
Die Geschichte der großen Künstler beweist es, wieviel Schweiß bei ihren Übungen troff, wieviel Öl ihre nächtliche Lampe verzehrte, wieviel unvollkommene Versuche sie im Kamin aufdampfen ließen, wie tief in der Einsamkeit verborgen sie Finger, Ohr und Herz übten, bis sie endlich auftraten und der Welt durch Meisterwerke ein zujauchzendes Bravo abnötigten.Die größte Stärke des musikalischen Genies zeigt sich im Tonsatz und in der weisen Anführung eines großen Orchesters; Ein wahrer Kapellmeister und Musikdirektor muß alle musikalischen Stile kennen und wenigstens in einem derselben sich als Meister zu zeigen wissen. Er muß den Kontrapunkt im engsten Verstande studiert haben, muß reich an großen und interessanten melodischen Gängen sein, muß das Herz der Menschen tief studiert haben, um auf den Cordialnerven ebenso sicher spielen zu können wie auf seinem Lieblingsinstrumente. Er muß endlich Akustiker sein und hundert und mehrere Köpfe mit Hauch und Strich so in eins zu lenken wissen, daß dadurch ein großes, allwirkendes Ganzes gebildet wird. Wenn man auch nur nach Mattheson oder Junker den vollkommenen Kapellmeister studiert, so muß man über den weiten Umfang seiner theoretischen und praktischen Erfordernisse staunen.
Wehe dir, Zögling der Tonkunst, wenn du schon vom Kapellmeister schwindelst, ehe du noch die Eigenschaften des guten Ripienisten hast, oder wie Händel zu sagen pflegte: Wenn du Admiral sein willst, ohne Matrosenkenntnisse zu besitzen. Die halb ausgebildeten Musiker, die reisenden Kraftmänner, die heutzutage wie Heuschreckenschwärme die musikalische Welt verfinstern, mögen dich abschrecken, daß du dich in dein Kämmerlein verschließest, dich in Melodie, Modulation und Harmonik übest – und dann in der Glorie des kultivierten Genies unter deine Zeitgenossen treten könnest.

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Re: andere ausnahmetalente

Beitrag  lizzie am Di Nov 03, 2009 3:58 pm

hier der lebenslauf von leonardo da vinci

Leonardo Da Vinci


Lebenslauf

Leonardo da Vinci wurde geboren in Vinci bei Anchiano, einem kleinen Ort ca. 30 km von Florenz, am 15. April 1452 als unehelicher Sohn des Notars Piero und der Magd Caterina. Zeitweise wurde er bei seinen Großeltern aufgezogen. Sein voller Name war Leonardo di ser Piero da Vinci (Leonardo des Herrn Piero von Vinci). Als uneheliches Kind verwendete er selbst nur seinen Vornamen, auch bein Signieren seiner Werke, und seine uneheliche Geburt verhinderte eine vollwertige Schulausbildung. Dies führte den von Natur aus höchst neugierigen Leonardo dazu, sein stetig wachsendes Wissen - bis auf die malerischen Fertigkeiten - weitgehend autodidaktisch anzureichern.

Sein Vater erkannte früh das Talent zur Bildenden Kunst und schickte ihn 1468 in die Werkstatt von Andrea di Michele Cione mit Künstlernamen Andrea del Verrocchio, dem in dieser Zeit bedeutendsten Florentiner Bildhauer und Maler, wo auch Sandro Botticelli gelernt hat. Dort erlangte der Lehrling sehr schnell fortgeschrittene Fertigkeiten und übernahm bald einen großen Teil der malerischen Aufgaben.

Um 1477 verließ Leonardo, nachdem er sich bereits einen Namen als Maler gemacht hatte, die Werkstatt Verrocchios und erlangte weitere Aufträge, unter anderem den zum Altar der Kapelle San Bernando im Palazzo Vecchico von Florenz und zur "Anbetung der Könige" des Klosters San Donato. In dieser Zeit fand er auch die Unterstützung des Florentiner Stadtherren Lorenzo de Medici.

Alsbald begründeten sein Werke einen Ruhm, der weit über Florenz hinaus reichte. So folgte Leonardo 1487 dem Ruf an den Hof von Ludovico Sforza, dem Regenten und späteren Herzog von Mailand, dem er sich auch als Ingenieur für Kriegswaffen und Festungstechnik anbot. Dessen Auftrag, die Errichtung eines Monuments in Form einer überdimensionalen Reiterstatue beschäftigte Leonardo neben seinen vielfältigen Werken über viele Jahre. Während er bereits ein Modell fertiggestellt und sich in die Technik des Bronzegusses vertieft hatte, wurden große Mengen des Werkstoffes beschafft.

Die Bronze wurde allerdings angesichts des Kriegs mit Frankreich zu Kanonen verarbeitet, und so kam das Denkmal nie zur Produktion. Zu dieser Zeit fertigte Leonardo auch die beiden Fassungen der "Madonna in der Felsengrotte" und sein zur damaligen Zeit wohl bedeutendstes Werk, das Abendmahl. In Mailand freundete er sich mit dem Mathematiker Luca Pacioli, der erstmals die heute übliche doppelte Buchführung beschrieb. Der lehrte Leonardo Grundlagen der Mathematik, der sich mit Illustrationen für Paciolis Werk "Divina proportione" (Göttliche Proportionen) revanchierte.

Aufgrund der politischen Umwälzungen durch den Einmarsch der Truppen des französischen Königs Ludwigs XII. in Mailand siedelte sich Leonardo um 1500 in Florenz an. Dort war er unter anderem mit dem Wandbild der Anghiarischlacht im Ratssaal des Palazzo Vecchio beschäftigt, das in Konkurrenz zu einem gegenüberliegenden Bild von Michelangelo stand, jedoch unvollendet blieb und nicht mehr erhalten ist.

Nachdem Leonardo da Vinci im Jahre 1503 kurzzeitig in den Dienst Cesare Borgias als Militär-Ingenieur getreten war und Norditalien bereist hatte, folgte er 1506 dem Ruf des französischen Befehlshabers Marschall Charles d'Amboise und ging wieder ins inzwischen von Frankreich besetzte Mailand, wo er seine Tätigkeit als Hofmaler und Ingenieur für Ludwig XII. aufnahm. Diese wurde allerdings immer wieder durch persönliche Erbstreitigkeiten nach dem Tod seines Vaters in Florenz unterbrochen.

Nach dem erneuten Wechsel der Herrschaft in Mailand fand Lenoardo 1513 bei Papst Leo X. in Rom eine neue Anstellung. Er begann das Gemälde "Johannes, der Täufer" und intensivierte seine anatomischen Studien, wurde dabei jedoch durch einen Spitzel des Vatikan behindert.

Nach dem Tod Ludwigs XII. traf Leonardo Franz I., den neuen König von Frankreich. Dieser war vom Künstler derart angetan, dass er ihm eine Heimstatt in Frankreich anbot. Leonardo siedelte ins Schloss Cloux bei Amboise über, dessen Besitz ihm zusammen mit einer üppigen Pension übertragen wurde. Dort lebte, arbeitete und forschte er bis zu seinem Tode.

Gestorben ist Leonardo da Vinci im Schloss Cloux (dem heutigen Clos Lucé) bei Amboise an der Loire am 2. Mai 1519 und fand seine letzte Ruhestatt in der Kapelle Saint-Hubert im Schloss von Amboise.


von http://www.da-vinci-code-der-film.de/leonardo-da-vinci-1.php


hatte auch ein sehr spannendes und gefährliches leben
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Re: andere ausnahmetalente

Beitrag  lizzie am Di Nov 03, 2009 4:04 pm

hier noch ein allroundtalent



Michelangelo Buonarroti

Der Bildhauer, Maler, Architekt und Dichter war neben Leonardo da Vinci bedeutendster Repräsentant der italienischen Hochrenaissance und Wegbereiter des Manierismus. Michelagniolo di Ludovico di Lionardo di Buonarroti Simoni markiert mit seinem Schaffen den Ausgang der italienischen Renaissance und den Beginn des Barock. Mit seinem Konzept der belebten Architektur verlieh er manchen florentinischen und römischen Palästen und Plätzen ihr unvergleichliches Aussehen. Als Bildhauer schuf er den berühmten David von Florenz. Michelangelos ausdrucksstarke Freskenbemalung der Sixtinischen Kapelle kann nach fast 15jähriger Restauration seit Mitte der 1990er Jahre wieder im Vatikan besichtigt werden...







Biografie

Michelangelo Buonarroti (eigentlich Michelagniolo di Ludovico di Lionardo di Buonarroti Simoni) wurde am 6. März 1475 als Sohn des Lodovico di Leonardo Buonarroto Simoni in Caprese (heute: Provinz Arezzo, Italien) geboren.

Michelangelo verbachte seine Kindheit und Jugend in Florenz, wo er wegen seiner künstlerischen Neigungen zunächst 1488 beim Maler Domenico Ghirlandaio in die Lehre ging. Im Jahr darauf begann er jedoch bereits unter der Protektion des Stadtpatriziers Lorenzo Magnifico eine Ausbildung in Bildhauerei.

Sein Vater unterhielt gute Beziehungen zum Herrscherhaus der Medici, und vermutlich 1489 begann Michelangelos Ausbildung zum Bildhauer in den Mediceischen Gärten von San Marco. Die Jahre 1494 bis 1501 verbrachte er in Venedig und Bologna, schließlich in Rom, wo ihm die Statue "La Pietà" (heute: Peterskirche, Rom) erstes künstlerisches Ansehen verschaffte.

Nachdem Michelangelo nach Florenz zurückgekehrt war, schuf er dort von 1502 bis 1504 die berühmte marmorne Monumentalskulptur des "David" (heute: Galleria dell’Accademia, Florenz). Ein erneuter Rom-Aufenthalt, bei dem Michelangelo Buonarroti 1505 von Papst Julius II. mit bedeutenden Aufträgen bedacht wurde, scheiterte zunächst an der fehlenden Unterstützung für die Projekte und an den Intrigen der Künstlerrivalen.

Nach einem Zwischenaufenthalt in Bologna kehrte Buonarroti 1508 nach Rom zurück, wo er in den folgenden Jahren die Deckenbemalung der Sixtinischen Kappelle schuf. Die Freskenmalerei, ein Meisterwerk der europäischen Malerei, wurde 1512 kurz vor dem Tod ihres Auftraggebers, Papst Julius II., vollendet. In den folgenden Jahren erfüllte Michelangelo Buonarroti verschiedene künstlerische Aufträge zwischen Florenz und Rom, darunter das Mausoleum für Julius II.

In der Öffentlichkeit seiner Zeit erregten die Gemälde Michelangelos wegen ihrer zahlreichen männlichen Akte zum Teil auch Anstoß. Dennoch konnte Michelangelo sich 1534 endgültig in Rom niederlassen, da ihn Paul III. zum Architekten, Bildhauer und Maler am päpstlichen Hofe ernannte. Dort malte er bis 1541 das "Jüngste Gericht", eine weitere Ergänzungsarbeit für die Fresken der Sixtinischen Kapelle.

Um 1535 wandte sich Michelangelo erneut dem Thema der Pietà zu. Die 1535 begonnene Arbeit an dem für einen Altar vorgesehenen Werk gab er indessen 1550 endgültig auf (heute Museo dell’Opera del Duomo, Florenz). Ab 1539 wirkte er an der Neugestaltung des römischen Kapitols mit, die Realisierung seines Entwurfs wurde jedoch erst um 1560 begonnen und im 17. Jahrhundert fertiggestellt.

Michelangelo Buonarroti begründete einen für seine Zeit neuen und dynamischen Architekturstil. Mithilfe seiner bildhauerischen Fähigkeiten gelang ihm eine Belebung der Architektur, die er durch den Moment der Bewegung und der Kontraste zu animieren verstand. Als Ausdruck dieses Stils sind der Palazzo Farnese und das neugestaltete Kapitol in Rom zu betrachten.

Im Jahr 1547 wurde Michelangelo zum Architekten auf Lebenszeit für den Bau der Peterskirche ernannt, deren unverkennbare Kuppel er entwarf und zum Teil selbst noch realisierte, ohne ihre Vollendung noch erleben zu können. 1555 bis 1564 folgte die unvollendete Pietà Rondadini (Castello Sforzesco, Mailand), sein letztes Werk als Bildhauer, an dem er bis unmittelbar vor seinem Tod tätig war.

Michelangelo Buonarroti verstarb am 18. Februar 1564 in Rom.


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danke fürs lesen
lg
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Re: andere ausnahmetalente

Beitrag  lizzie am Di Nov 03, 2009 4:31 pm

hej rike,
da sieht man die ausnahmetalente haben und hatten es zu keiner zeit gut,
sie wurden immer getrieben, egal ob von ihrem genius oder der umwelt,
dein beitrag ist sehr schön, da kann man auch gut nachvollziehen, was in unseren fall michael so getrieben hat und warum er so rastlos und ruhelos war.
lg
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Re: andere ausnahmetalente

Beitrag  danceoflife am Di Nov 03, 2009 4:45 pm

danke an euch alle...von mir im Moment nur 1 Satz:

To be great is to be misunderstood
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Re: andere ausnahmetalente

Beitrag  Moni am Di Nov 03, 2009 6:35 pm

Hi Lizzie, hab ich Dich inspiriert ?????? Laughing Laughing Laughing Laughing Laughing sunny
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Re: andere ausnahmetalente

Beitrag  lizzie am Di Nov 03, 2009 6:54 pm

Very Happy hatte nur langeweile, Very Happy
immer nur nach dansken märchen suchen macht irgendwann keinen spass mehr.
ausserdem habe ich mir überlegt ob es nicht noch mehr menschn mit ausergewöhnlichen talenten gibt. Suspect
die welt ist voll davon, und die besten sind früh gestorben.
sind sehr viele paralelen zu michael, oder meint ihr nicht auch. Question
lg
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Re: andere ausnahmetalente

Beitrag  lea am Fr Nov 06, 2009 8:25 pm

hallo @all

ich kann euch auch jemand wirklich guten vorstellen: gestatten Josh Groban

https://www.youtube.com/watch?v=0OOhd6R2EiY
oder
https://www.youtube.com/watch?v=P3r7b2VdUy8

nicht nur das er ganz schnuckelig aussieht Wink , hat er auch eine Superstimme - ich finde ihn toll. Razz

Das erstemal habe ich ihn auf einer Weihnachts-CD gehört und war beeindruckt...
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Re: andere ausnahmetalente

Beitrag  lizzie am So Nov 08, 2009 11:49 pm

hej
habe gerade einen bewegenden spielfilm gesehen.
darin ging es um einen mann der vor dem 1. weltkrieg schon gesehen hat das die erde geschützt werden muss.
er hat sein komplettes leben geändert und sich dafür eingesetzt das die natur in kanada geschützt wird.
nach seinem tod wurde ein gesetz zum schutz der biber und der wälder kanadas verabschiedet .
der film war sehr bewegend,
dachte mal sehen ob es diesen mann gab und es gab ihn
er hatte sich den indianischen namen grey owl gegeben und wenn ihr mehr über ihn wissen wollt , dann schaut bei wikipedia nach.
er war ein ausnahmetalent weil er schon sehr lange vor der umweltkatastrophende sah das die welt nur geliehen ist von unseren kindern.

viel spass beim nachlesen.
eure

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Re: andere ausnahmetalente

Beitrag  danceoflife am Mo Nov 09, 2009 12:14 am

..jaa, Lea...kannte ich noch nicht (bewusst)...sehr schöne Singstimme der Josh Groban
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Re: andere ausnahmetalente

Beitrag  Kisu am Mo Nov 09, 2009 6:57 pm

Möchte euch mal einen echt coolen Künstler vorstellen. Er war Jahre lang Leadsänder von System of A Down, einer Metal/Hard Rock Band. Die Musik der Band ist/war ok, aber er als Solokünstler - echt supi. Smile

Was haltet ihr von diesem Video? Wink

Serj Tankian - Empty Walls

Liebe Grüße
Irina
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Re: andere ausnahmetalente

Beitrag  lizzie am Mo Nov 09, 2009 8:09 pm

kenn ich ist super
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Re: andere ausnahmetalente

Beitrag  danceoflife am Mo Nov 09, 2009 10:52 pm

...hatte von Serj Tankian was im Hinterkopf...jetzt als ich das Video und noch ein anderes angeschaut hab...den kenn ich auch...als Sänger von System of a down...
danke fürs posten und aufmerksam machen, liebe Irina!
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Re: andere ausnahmetalente

Beitrag  lea am Do Nov 12, 2009 7:35 pm

@danceoflife

noch etwas zu früh, aber hör dir das an...
da freut man sich auf Weihnachten Wink
https://www.youtube.com/watch?v=oOzZOcUdZU0
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Re: andere ausnahmetalente

Beitrag  rike am Do Nov 12, 2009 7:38 pm

der gute hat ne tolle Stimme!!
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Re: andere ausnahmetalente

Beitrag  danceoflife am Do Nov 12, 2009 8:12 pm

....jaaaa, das hat er die Stimme!...apropo weihnachtlich..hab heute erfahren, das mein bei AMAZON vor 3 Wochen bestellter Michael-Adventskalender erst zwischen 2. und 4.12. lieferbar ist...DRAMA... ...hab gleich 2 bestellt, einer zum täglich Türchen aufmachen und naschen..und einen der dann an meiner Michael Wand hängt und nur angeguckt wird...

da verzicht ich dann gerne auf alle Schoko-Nikoläuse und very expensive Lindt-Schoki...
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Beitrag  Maren am Di Nov 17, 2009 1:03 am

Hallo,
Ich denke, man sollte das Phänomen Tokio Hotel im Auge behalten. Sie laufen Gefahr, genauso zu enden wie Michael - nur früher!!!!!
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An rike

Beitrag  Maren am Di Nov 17, 2009 1:07 am

cooles Avatar.
Woher stammt das? Kann ich mehr davon sehen? Laughing
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Re: andere ausnahmetalente

Beitrag  rike am Di Nov 17, 2009 1:12 am

da könntest du leider mit Recht haben Maren. Hab hier ein Zitat von Bill Kaulitz:

„Ich war seit Jahren nicht mehr selbst einkaufen, Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt in einem Supermarkt war. Ich weiß nicht mal mehr, was ein Stück Butter kostet. Von normalem Leben kann bei mir keine Rede mehr sein.“
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Re: andere ausnahmetalente

Beitrag  rike am Di Nov 17, 2009 1:13 am

Maren schrieb:cooles Avatar.
Woher stammt das? Kann ich mehr davon sehen? Laughing

http://www.michaeljacksonfreegifs.com/michael_jackson_gifs5.html I love you
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Re: andere ausnahmetalente

Beitrag  rike am So Nov 22, 2009 1:53 pm

Habt ihr zufällig mitbekommen das es einen Nachwuchs-Songwriter -Wettbewerb auf dem Kinderkanal gab ( bis gestern) ?

HIER kann man die Kandidaten anklicken..... - beim Sieger sieht man auch das Video zum Song und bei den anderen hat man Hörproben..... und ne Menge Stars haben die Songs der Kinder dann gesungen!! WAHNSINN sag ich da nur!!!
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Re: andere ausnahmetalente

Beitrag  Maren am So Nov 22, 2009 4:57 pm

rike schrieb:
Maren schrieb:cooles Avatar.
Woher stammt das? Kann ich mehr davon sehen? Laughing

http://www.michaeljacksonfreegifs.com/michael_jackson_gifs5.html I love you

Oh, danke Rike. Hab grad mal reingeschaut und sage nur: WOW!!!!!
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Re: andere ausnahmetalente

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